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c) Botanik im Sommer: Wiederholung des Linné'schen und eines bewährten natürlichen Systems des Pflanzenreichs; vielfache Uebung im Bestimmen der Pflanzen; das Wichtigste aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Besuch des botanischen Gartens der Universität. 1 St. wöchentl.— Zoologie im Winter: Uebersichtliche resp. systematische Kenntniss der Hauptformen, in denen das thierische Leben auftritt. 1 St. wöchentl.
. d) Mineralogie: Elemente der Krystallographie. Beschreibung der wichtigsten Mineralien nach Leunis. 1 St. wöchentl.
Mathematik. a) Arithmetik und Algebra: Von den Potenzen, Wurzeln, Logarithmen. Gleichungen vom 1. und 2. Grad mit l und mehreren Unbekannten. Die arithmetischen und geometrischen Reihen. Heis§. 34—47,§. 56, 61, 63, 65, 67, 69, 71, 73, 75, 82 und 84 mit Auswahl. 2 St. wöchentl.
b) Geometrie: Rectification und Ouadratur des Kreises,§. 153— 164. Uebung im Auf- lösen geometrischer Aufgaben. Repetition der wichtigsten Sätze der Planimetrie, nach Kambly. Stereometrie: Die wichtigsten Sätze von der Lage gerader Linien gegen Ebenen und dieser gegen einander. Von den polyedrischen und krummflächigen Körpern. Von der Ausmessung des räumlichen Inhalts und der Oberfläche nach Kambly'’s Stereometrie§. 1— 67. Daneben die I. Abtheilung der Secunda: Rep. der ebenen Trigonometrie. Wochenilich eine Aufgabe zur Correctur. 3 St. wöchentl.
c) Kaufmännisches Rechnen: Wechselrechnung und Berechnung der Staatspapiere und Actien, Waarenberechnung nach Gräfe's Rechenkunst V., VI. u. VII. Abschnitt. 1 St. wöchentl.
Zeichnen. a) Freihandzeichnen: Nach Gypsen und Vorlagen wurden einige Industrie- gegenstände, wie Leuchter, Uhren u. s. w. mit Schattirungen gezeichnet. 1
b) Technisches Zeichnen: Anfertigung von Rissen von Gebäuden, Fenstern und dergl. 2 St. wöchentl.(2 St. facult.).
Singen. Erste Gesang-Abtheilung(Secunda, Tertia, Quarta). Kenntniss der Noten, Pausen, Tacte, Vortragszeichen, Dur- und Molltonarten bis 4+ und 4 b und ihre Verwandt- schaft, die Intervalle innerhalb der Octave und Singen derselben. Wöchentlich ein bis zwei rhythmische Choralmelodien, jährlich 10— 15 dreistimmige Lieder aus dem Sängerhain von Erk und Greef, sowie 6 dreistimmige Choräle. Wöchentl. 2 Stunden.
Turnen(in Gemeinschaft mit den Schülern der oberen Abtheilung) Freiübungen und Geräthübungen. 2 St. wochentl.
Tertia. Ordinarius: Reallehrer Dute.
Religionsunterricht: 1) Ausgewählte Psalmen und Stücke aus den Propheten werden gelesen, erklärt und theilweise(Ps. 1. 6. 23. 90. 103, 1— 10) auswendig gelernt. 2) Die fünf Hauptstücke des Katechismus werden kurz repetirt. 3) Die Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments wird durchgenommen und Einzelnes, besonders aus den Evangelien, gelesen. 4) Die früher gelernten Kirchenlieder werden repetirt, No. 91, 131, 141 und 146 neu gelernt. 2 St. wöchentl.
Deutsch. a) Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Abschnitte aus Hopf und Paulsiek'’s Lesebuch für Tertia. inhaltsangabe von Gudrun und dem Nibelungenlied nebst der deutschen Mythologie; Zriny von Körner. Memoriren verschiedener Gedichte aus dem Lesebuch sowie aus Schillers Gedichten.
b) Grammatik: Repetition des Pensums von Quarta.
c) Stylübungen: Beschreibungen historischer Darstellungen. Geschäftsaufsätze. Alle 3 Wochen ein Aufsatz. 3 St. wöchentl.
Lateinisch. ¹) Grammatih: Die Lehre vom Dativ, Genetiv und Ablativ mit Wieder- holung der Lehre vom Nominativ und Accusativ. Die Lehre vom Gebrauche der Tempora, des Indicativs und Conjunctivs, Schultz S§. 203— 264. Memoriren von Vocabeln nach Oster-


