Zunächst Hom. II. VI, 146— 149: OIn 729 5!N[even, roin 8 1M³ ³v,,Gv. „ο‿υαα ⁴ u6„ 4 vvuoς Jabdd T4s, 32Ao 5 0. X S6 pöst. La⁵ 5 exrierat 651: d Ave Tsvs, y pöst, 7 5 AroNh Isr. Man glaubt förmlich den Psalmisten zu hören, wenn er sagt, (Psalm 90, 6):«Die Menschen sind gleich wie ein Gras, das doch bald welk wird, das da frühe blühet, um hinzuwelken, und des Abends abgehauen wird und verdorret». Wir führen ferner den Elegiker Theognis an 425 ff.: IIäyry Sy h?at Sr, dviοινιν έμρμιααεον 9715“ 8010ty 20 b60 1Xiob. pbvta d“ 5ς νιta νκα̈ Atdao s,7, 2t 13³ 1ε.dat o!I TTy aa²vov. Das heißt: Nicht auf der Welt sein wäre dem irdischen Menschen das beste, Niemals schauen das hellstrahlende sonnige Licht, Und wenn er lebt, gar bald eingehen zu dem Thore des Hades Und still liegen im Grab. tüchtig mit Erde bedeckt. (Sauppe, Bilder des Altertums S. 63.) Aus den Tragikern citieren wir Soph. O. K. 1225:
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M7 pbva rby Axavyte w- Nicht geboren zu sein, o Menseh, ½¶ 2αο]d 5˙, Sxei awf. Ist das höchste, das größte Wort 677Qt 2tv 39 Doch, wofern du das Licht erblioks?, Z* obA sbrso? α ta/*/οεa. Acht' als Bestes, dahin zu gehen Wieder, von wannen du kamst, im Flugschritt!
Dadurch, daß der Schüler diese sinnverwandten Stellen kennen lernt, bekommt einerseits der in Rede stehende Aufbau kräftige Stützen, andererseits werden die litterarhistorischen Kenntnisse erweitert. ¹)
¹) Über Theognis Leben und Dichtung kann als Nachtrag das Not- wendigste mitgeteilt werden. Man gebe ferner noch einige Proben seiner Muse aus einem anderen Gebiet. Zu ihm tritt(VII, 228) noch Simonides von Keos, und noch später anläßlich der Schlacht bei Salamis in einer be- stimmten Beziehung Tyrtäus(bei ihm Anknüpfung an das Geschichtspensum in IIb möglich). Auch bei ihnen verfahre man ebenso. Die Schüler sind erfahrungsgemäß ganz dankbar dafür. Von der griech. Lyrik haben sie bisher noch nichts gehört. Sie ist etwas Neues und regt das Interesse in hohem Maße an. Ab und zu muß man wieder auf diese Dichter zu sprechen kommen und besonders danach fragen, in wwelchem Zusammenhang sie in der Herodotlektüre vorgelommen seien. Dann werden sie als Vertreter der griech. Lyrik(Elegie) in der Vorstellung der Schüler als klares Bild bleiben und als feste Errungenschaft für die Zukunft gelten können.(Vorbereitung auf das Verständnis der griechischen Lyriker, die Horaz zum Vorbild ge- dient haben.)
IIelm, Herodotlektüre. 5


