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Volksleben hinüber zu führen. Dieſem Streben kann aber nur dadurch entſprochen werden, daß wir wieder die Objectivität in den Mittelpunkt ſtellen, um nicht in dem Streben nach wiſſen⸗ ſchaftlichem Fortſchritt des Strebens nach höherem Fortſchritt verluſtig zu werden. Soll ein Fortſchritt nach dem Princip der Objectivität eingeleitet werden, ſo muß jeder in einem Fache eine Schule durchmachen, um durch das Fach ſeines kernigen Inhalts bewußt zu werden. Will aber Einer Alles lernen, ſo wird er dadurch ſeines Inhaltes ſich nicht bewußt, ſondern es wird da⸗ durch eine Form ausgebildet, die mit dem Inhalte in Kampf tritt, ſich ſelbſt für Inhalt hält und endlich Alles, was der Menſchheit theuer iſt, über Bord wirft. In dem Fache, in welchem Jemand eine vollſtändige Schule durchmacht, lernt er auch die betreffenden exacten Wiſſenſchaften oder doch wenigſtens die Reſultate aus denſelben kennen. So viele als dieſe beſtimmte Schule durchmachen, ſo viele Lehrer giebt es für das Volks⸗ leben. Da es, dem Vorhergehenden gemäß, allerdings zur Löſung der höheren Aufgabe wünſchenswerth iſt, daß die Volks⸗ bildung auch in wiſſenſchaftlicher Beziehung immer ſteige, alſo zwar die Objectivität in den Mittelpunkt des Lebens geſtellt, dagegen die Subjectivität nicht vernachläſſigt werde, ſo wollen wir dieſes auf die verſchiedenen Schulen für die Volksbildung anwenden.
Den Volksſchulen kommen Religion, Leſen, Schreiben und Rechnen als Hauptlehrgegenſtände zu. Bei dem Schreiben iſt zu erinnern, daß nicht das Schönſchreiben das Höchſte iſt, ſon⸗ dern Fertigkeit und Sicherheit. In dieſen Lehrgegenſtänden ſind die Kinder an das richtige Sprechen und Schreiben zu gewöh⸗ nen; ſie ſind darauf hinzuweiſen, überall zu fragen, was denke ich bei dieſem Worte und was ſoll ich dabei denken; drückt mir dieſes Wort auch aus, was ich will, und drückt es mir dieſes in der vorliegenden Stellung aus? Dieſe nüchternen Uebungen,


