Aufsatz 
Erklärungen über Phädrus / von Kunkel
Entstehung
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22 chori.) Princißem reductum in theatrum feſellit, qui errore vocis Principe delusus, crédebat sibi chorum gratulari sanitatem redditam, cumilmperutoris honori canebatur. Nolum vero sine dubio teyenntletmn, est: ſuit enim usitatissimum. ut hac vel simili formula gaudinm suum populus testaretur, ut veh solus Suetonii locus in Galha cap. XIII. doenit, ubi mofissimum cunlticum a populo Galbae accommodatur.

Warum aber dann nicht Alles ſtehen laſſen(wie die Codices leſen) und nur ig in et verwandeln und alſo leſen:

mmuna erd big e e weasef n. 14f. Ddnn,.

Idin vun Funchchorus etenotumem 1u, reducto canticum 2

Burmanu ſelbſt bemerkt, in der Note:.... cur omnia sint clara in vulgata, hodie

ſecuione, in dqua etiam scripti- codici 18 vestigia zati⸗ sunt expressa, quae ut magis serventur,

hoc ordine, possent Nerb qi poui. 2.ni nmnntt⸗ dn niut dun) mMsani? Tunc. chorus, et uotun vmpa.(rel, edaofg Dnn/ aum 1aünt, anchle

Hupdsuit. alnſbiche fin zig rr:9 IaIttIHOIAEIIh hAdns

2111.

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Wenn wir nun alle andere T zerſuche, den Tert dieſes Verſes feſtzmſtellen und zue er⸗ kläͤren bei Seite liegen laſſen: ſo handelte es ſich im Weſentlichen nur darum, ob nolum oder ignotum zunhalten ſei. Für notꝛm ſpricht, daß wirklich ein ſolcher Geſang ſcheint beſtanden zu haben, der bei gewiſſen Veranlaſſungen zur Ehre des Herrſchers geſungen wurde, und daher ein canticum notum war s wie er anch in der angezogenen Stelle Suet. Galba cap. XUIIa otissimum cunticum genannt wird. Allein die angezogene Stelle iſt für unſeren Fall nnur halb beweiſend vielleicht das nicht ganzz denn wenn auch im Allgemeinen nein ſolcher Geſang(gleichſam als National⸗Hymne wie: God'save great George our king uoder: Gott erhalte Franz den Kaiſer) beſtand, ſo wurde dieſer wahrſcheinlich nach Verſchiedenheit der Perſon im Einzelnen verändert wie dies mit den neueren National⸗Hymnen auch geſchieht und iſt-überhaupt das bloße Beſtehen eines ſolchen notum canticum noch kein Beweis, daß er in der von Phädrus angenommenen Situation gewählt werden mußte.,,.

Für ignotum ſpricht: 4 II Aa 2

1) daß es beſſer in den Zuſammenhang paßt, indem ein ungewöhnlicher Geſang(wenigſtens ſo verändert, daß ſein des Tibicen NamePrinceps' darin vorkam und der gerade dadurch wie für ihn gemacht ſchien) den Tibicen eher täuſchen mußte, als ein nur für den imperator gewöhnlicher und ganz unveränderter Geſang Zwar nimmt man bei notum an, der Umſtand, daß der imperator(princeps) nicht anweſend geweſen dei, habe den Tibicen betrogen, ſin dem er ſonſt einten

un owPrinceps ſah als ſich); mi annukhu uaf intt in 91 vnnli⸗

2) wennm es ein notum cunticum war, ſo iſt es auffallend, daß Phadrus in Vers 26 nai Sſagt: cujus haec fuit sententia es mußte dieſer Beiſatz dann 1 ganz agbleiben, 33 oder man hätte wenigſtens est ſtatt ſuit erwartet; on mn muit

3) die auctoritas codicum die doch immerhin zu benchten iſt. K21 Iunuttei 33

Das ungefähr ließe ſich über die Stelle ſagen, wenn man die Anſichten von Desbillons und Burmann gegen einander abwägt und die Leſung und Erklärung von Desbillons zu halten ſucht. Erwägt man indeſſen den ganzen Zuſammenhang daß hier von der Täuſchung noch