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ſchon gewohnte) Kürze[die zwar auch ſchon ihre Rüge erfahren hat) wirdehier will⸗ kommen ſein und ſonach hierdurch für die Nachſicht) Dankrerſtatten.— Der Ge⸗ dankengang des ganzen Prologs möchte ſich uun etwa alſo ausdrücken laſſen: Aus Boi⸗ ſpielen d. h. einzelnen Fällen, in denen der allgemeine Satz zur Anſchauung gebracht wird, beſteht die Darſtellungsweiſe des Aeſopus.— Durch die Beiſpiele, die in den Fabeln vorgeführt werden, wird die Wahrheit des allgemeinen Satzes zur Klarheit ge⸗ bracht und ſo der durch Unklarheit herbeigeführte Irrthum beſeitigt. Hierbei muß frei⸗ lich oft über den rechten Sinn nachgedacht werden; allein durch ſorgfältiges Nachdenken wird man im Auffinden deſſelben eine größere Fertigkeit erlangen*). Welcher Scherz ſich nun als Schmuck der Erzählung beimiſcht, das iſt Nebenſache.— Nur ſoll er einen wohlgefälligen Eindruck machen und es ſoll das Ziel dabei nicht aus den Augen verloren werden. Auf den Namen des Verfaſſers kommt es hierbei nicht an;— der Inhalt muß ſich durch ſich ſelbſt empfehlen.— Ich werde mich nun ſehr ſorgfältig au Aeſopus halten. Wenn ich jedoch zuweilen Etwas einſtreuen werde, um durch Abwechslung in, der. Dax⸗ ſtellung mehr auf die Sinne zu wirken; ſo möge der Leſer dieſes nachſichtig⸗ aufuehmen. Um indeſſen aber dieſe Nachſicht nicht übermäßig in Anſpruch zu nehmen und mich zu⸗ gleich dafür dankbar zu beweiſen, werde ich mich hierbei meiner ſchon gewohnten Kürze befleißen. Dieſe Kürze ſelbſt will ich aber nicht erſt mit vielen Worten aupreiſen, ſon⸗ dern. will ſogleich zu den Darſtellungen uͤbergehen.— Beachte daher, geueigter Leſer, warum man Begehrlichen verweigern, Beſcheidenen aber auch ſelbſt das anbieten ſoll, um was ſie nicht bitten.—
15b II.
von u udri(einem nicht von der Seite Ahi aus Stat. Syir. 5. 11 26 ſic machgweljen läßt. Tenebat,(= feſſelte ihn oder hielt ihn gefeſſelt) paßt beſſer in den Zuſammenhaug und die Verwechslung war leicht möglich.
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Fab. IV.
V. 3. Die Handſchriften leſen: Sus nemoris cultrix, was man(Rittershusius) in: Sus nemoricultrix verwandelt hat.— Ich zweifle nicht, daß Phädrus nemoricultrix hätte ſagen können(wie silvieultriv und nemorivagus bei Catull), obſchon ſich das Wort ſonſt nirgends findet. Allein aus der Annahme einer bloßen Möglichkeit(daß er ſo hätte ſagen können) folgt ja doch nicht, daß er ſo geſagt hat, zumal gegen die Lesart der Hand⸗ ſchriften ſich wol nichts Haltbares vorbringen läßt. Würden die Handſchriften nemori- cultrix leſen, ſo fände ich keinen Grund, es zu ändern;— eben ſo finde ich aber auch keinen Grund, nemoris cultrix zu ändern, da ſich für daſſelbe ja wenigſtens eine Analogie (nemorum cultrix Virg. Aeu. Xl. 557) auführen läßt.— frautle hnfirh ſfaund
*) So wird alſo in„ut error— corrigatur und in„acaatque indastria“ der Ziweck, und in „oxemplum“ das Mittel zu dieſem Zweck angedeutet.— nt. miof Lnet he en t)


