— 16—
Aſſonanz der Anfangsſilben in Xedlxαεαυν für dieſen und andere ähnliche Spieltexte bemerkenswerth. Meier meint, auf dieſes Spiel ſich berufend, daß die Spiele der Mädchen weit ſinniger und reich⸗ haltiger geweſen ſeien, als die der Knaben; ob mit Recht? Graßberger nimmt ganz richtig an, daß ſich das Spiel nach den gegebenen Fragen und erhaltenen Antworten als eine Art Ringeltanz oder auch als Lauf⸗ und Fangſpiel entwickelt habe.
Ein Aehnliches dürfte bei dem Scherbenſpiele(dcτααάmjάανε⁴ᷣ) angenommen werden. Knaben, durch eine in der Mitte gezogene Linie in zwei Abtheilungen(Tag⸗ und Nachtpartei) getrennt, warfen eine Scherbe(dGrαᷣάieα οc˖) in die Höhe; die innere Seite der Scherbe, welche mit Pech beſtrichen war, hieß „ös, Nacht, die andere dagegen, welche weiß gelaſſen worden war, μααμοαα, Tag. Wer die Scherbe warf, rief dabei aus: vex μεκοα. Die Knaben hatten zwei verſchiedene Abtheilungen dadurch gebildet, daß die einen die weißgelaſſene, die anderen die beſtrichene Seite für ſich gewählt hatten. Diejenige Partei, welche Sieger war, deren Farbe nämlich obenauf zu liegen kam, verfolgte hierauf die andere auf ihrer Flucht; wer dabei ergriffen wurde, mußte ſich niederſetzen und ſich des Spieles enthalten ¹). Richtig bemerkt Graßberger gegenüber dem Scholiaſten zu Platon's Phädrus,(zœαςεννεε gaæœτανεοQĩᷣιο imν αννν(sc. ⁴νν ε‿ασάνισαυν) d— O0, xred*,—†⁴σασσντνένπνπο) daß die auf der Flucht Ergriffenen ihre Verfolger bis an das Maal, d. h. bis zu dem Orte, wo die Scherbe geworfen worden war, auf ihren Schultern zurückzutragen hatten. Aehnliche Spielſtrafen kommen bei noch anderen Spielen vor.
Meurſius hat in ſeiner Abhandlung„de ludis Graecorum“ Vieles über dieſes Spiel geſammelt.
1) Pol. IX, 111: 6Gαœννσό̈ ϑςι ⁶ϑτιαην ꝙναϑασαν⁵νμν sεᷣμᷣακleæνσνα⁸ ot Tœdse ερσm¶mxνμ dαs svres, Seœæτεᷣορσ νεμοιε, 1 ν½τꝙτυ εεα τoı dσστοσαeεκοων ττοες tishe stvas, vonufrouxa, ²1 d τ εν˙αοων, eενιοο 1uνς εœꝭ‿d is„oα᷑υιηαμι☚ι mτ ιστπσησαν, droceον εμοωοο ⁶υeoρᷣαnõm²h, of uv xstu Iroostνπνονπνεςσ ¹νηαασνν, o d'αι‿ο ρενσκάνιιυιπμοιασντσαρρσενεενò ννπεε&ddo Tadid ufrrsrasi wad IAdroν Ʒν zoε⁵ 8ic 10 Dæd οον ⁵ερσνεινονς. 6 ⁴εμη% ro⁵ννυν‿μςσςες εϋν—σενν⁶έντινυνν, O O0 ⁴‿ννααν§³dε εαν 10 οdrOxoν εꝓτιιενέ„νε μενοα. τ v⁴˙ο eνιονεν αντον—εμενοοο œerνmνηVet⸗ ire ad vvrr! Snuεε†σμμαστσν. 2⁵εεταα ds œ‿ ευστεον πτεοιισιοοσσ q εddς ντο ri T⁶ε.
Suid. v. 6G‿Qοωόꝙ*ετέμειισιιιοσꝙσν.
Am deutlichſten beſchreibt der Komiker Platon(in dialogo de Amore qui Phaedrus inscribitur) dieſes Spiel. Eustathius ad Iliad. 18, 543., der dieſe Beſchreibung demſelben entnommen hat, ſagt: Mdro d †σνυν αᷣειησς qodten ri Odrus. Eiexgu ydo rolc aα⁴νςα οuντος, of sedœtore youμν εν æνπσν ddos dipο‿ννέυνενεν dνs⸗ενοεν dir ενods&œτασ, τν oε νᷣ Sxεεεν εs oανμνμς o᷑ αά εμνμεκε*εεν. elc d ανμσQωυσπ ουστςσαρσορνν αοεs eie εασν ⁴στ dνσιν, ede ey irhot d leu α‿eνο, su- Teur ra½νd εος έμτενςα deét, oο⁴ς ϑς duνεv. 6 d ̈αεεmνηιιν ꝙτ ⁶στοαeον s τνλε̈ννι νσ„νέμοαα rovrégτ— dεννκν s ιραρνεα αν σστηο⁴αeονε⁷ τ⁴ τμισσννͥ ſxoοτεö.
—yy———


