Aufsatz 
Aus dem Leben der Kinder in Hellas und in Rom / Karl Joseph Hattemer
Entstehung
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ſich Hileaira, die Tochter des Leucippus, und Aglaia, eine der drei Grazien, mit dieſem Spiele die Zeit. Heute noch ſehen wir und zwar vorzugsweiſe nur unſere Mädchen ſich mit einem ganz ähnlichen Spiele vielfach beſchäftigen.(In Frankreich jeu des osselets.)

Eine große Aehnlichkeit mit dem heute noch üblichen Plumpſackſpiele bietet ein Kinderſpiel bei den Alten, die ατοινιαιροαιέν⁴ασ)] Polluyx beſchreibt es folgendermaßen: Die Spielenden bilden einen Kreis; einer der Mitſpielenden geht mit einem Stricke(.τα ο,ᷣ᷑ꝙ) hinter dem Kreiſe herum und legt denſelben heimlich neben einen der im Kreiſe Daſitzenden. Merkt der Letztere nichts davon, ſo muß er unter den Schlägen der anderen Mitſpielenden um den Kreis herumlaufen; im andern Falle aber jagt er denjenigen, welcher den Strick neben ihn gelegt hatte, mit Schlägen im Kreiſe herum. Bei unſeren Kindern ſind mehrere Arten des Plumpſackſpieles üblich; bekannt iſt dabei das Rufen derſelben:Schau nicht um u. ſ. w. Unſere Kinder erſetzen den Strick gewöhnlich durch das Taſchentuch.

Ein Spiel, das große Aehnlichkeit mit dem ſchon erwähnten Blindekuhſpiele und einem Topfſpiele (xvreiνdæ) hatte, war die xelανυν⁷(Schildkröte). Es wird von Pollux ²) ausdrücklich den Mäd⸗ chen zugeſprochen. Ein Mädchen, mit dem Spielnamen xelnn, ſaß in der Mitte der Mitſpielenden; dieſe laufen um dieſelbe herum und fragen ſie dabei: Chelichelone, was thuſt du in der Mitte hier? und jene antwortete: Ich winde Wolle auf und Mileſiſches Einſchlaggarn. Und nachdem die anderen nochmals gerufen: Dein Enkel aber, wie kam er um? ſo erwiederte ſie: Von weißen Roſſen ſprang er in das Meer. Auch Euſtathius ³) erwähnt dieſes Spiel, trennt aber das Wort und ſchreibt xeaes xeAνn, indem er hinzufügt, das 0 xele ſei hier osraxruede d*νε. raοφηισινκνον εm νεαανν, accinens sonum similem testudini. Der Spieltext läßt ſich wohl nicht erklären; jedoch iſt die

1) Poll. X, 115:*⁴ριρνμα☚α æνdos, ◻φ(w== n ur üe dn 143 dyvoiſah Sxενο πηααασ veirai, ειιεννmqmↄĭiö 10*iα⁴ον rüunreral, 6 d8 4u ot, Teοιεμακιννει τνι Sνrα᷑ νmεo‿ν.

2) X, 125: 1 d xedixνεεα*, ταινένέν ε&στσννϑέ diα, αεαμνOι ⸗ε&ꝙοοωυνσασάσ üορ muν ydo ædes XeAνν, 1τπτοαιπειναοωνασιν‿qάσνν&νεννεοναέυσσ

TXE2iX, 1 οlie ⁸ν τ ⁴μέασ 11 1 αἀάnoxoras

0ιαα τμυαονιοσιαι uòl*ννακνν MLitx. sr Sxeνν 1τdν ετηνοισασν

6 d εένονςσ σσ⁷‿ mQzσ⁹⁴ drrddero; 11 ³ε£σ⁶σι

Asνxνν αm ien ie dαoασœeν eνατo.

3) Eustath. ad Odyss. 21, 41l:&! 1νς oOlerærl*α τ 2εαει xεκεαννν roũ XA1doννιασι εεμνεισ α Iorτ ς α*⁵⁵ εασσι τονντο 1a9uaspns ydο ινποο ε&ν μεισρ 1 2 IA,νν oεέαςσν, reOποεεοον -Gαœ Qιειμνο ειπνειυνννισμη̈νον Aντνρννυν ϑαἀάνμνασ⁴oουν Ii,εμμρνqο ohUα Ʒ½εέ⁴ε XEA⁵ν, i roες ενντ uεασς eba tueehaas, vyorr edο, œòd vOr MAhwian. 6 έονοο σωο⁷ ęH 7roιννν αmOνι2ετο; Tevxdvν d Lan, i Sadæxoœeν deαo, 3oτισϑmewẽe ν τοντιοοσι τ⁶ ᷑εει Tr9osraxxεινα⁴ιν dνεν, raον Iouν‿μέεκνοων τπ Q⁴2ινν.

* Eine andere Lesart iſt Aevxdy; jedoch iſt A4vxcey vorzuziehen, nicht nur, weil es die Lesart der alten Aus⸗

gaben iſt, ſondern auch, weil es nach dem Zeugniſſe Homers(Iliad. 10, 437) als epitheton ornans ein wirkſameres Beiwort der Roſſe iſt.