Aufsatz 
Aus dem Leben der Kinder in Hellas und in Rom / Karl Joseph Hattemer
Entstehung
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Spielten dieſelben an Orten oder zu einer Zeit, wo denſelben zu ſpielen verboten war, ſo mußten ſie dafür Strafe erleiden ¹).

Ein Blindekuhſpiel, Xalxi uviæ, musca aenea, erwähnt Pollux ²); ebenſo Heſychiuss). Das Blindekuhſpiel beſtand darin, daß einem Kinde mit einer Binde die Augen verhüllt wurden; es mußte ſich hierauf im Kreiſe herumdrehen und dabei ausrufen: Ich will eine eherne Fliege jagen, worauf die Spielgenoſſen antworteten: Du kannſt ſie wohl jagen, aber nicht fangen! Dabei ſchlugen ſie den Blin⸗ den mit ledernen Riemen, bis er einen von ihnen faßte, der alsdann die Blindenrolle übernehmen mußte. Andere der XaAxi] uwia ziemlich ähnliche Spiele beſpricht Pollux IX, 7 und Bulengerus in ſeiner Abhandlung: de ludis veterum unter den Titeln: de myinda et chytrinda, de collabismo.

Bei Murr I. Tab. 33.(Le antichità di Ercolano) ſpielen drei Knaben das heute noch übliche Verſteckſpiel. I. Tab. 32. zeigt drei Knaben vor einem Hauſe; der eine zieht mit beiden Händen ein Seil an, das in dem Boden befeſtigt iſt; ein anderer Knabe gegenüber ſucht es auf ſeine Seite zu ziehen und hält eine Ruthe in der einen Hand; der dritte ſcheint mit einer Ruthe auf den erſten zuſchlagen zu wollen. Ein Zieh⸗ oder Zerrſpiel iſt wohl nicht zu verkennen.

Heut zu Tage noch wählen ſich unſere Knaben bei vielen ihrer Spiele einen König, deſſen Aus⸗ ſpruch in Anordnung und Ausführung ſich die anderen unterwerfen müſſen. Einen ähnlichen Gebrauch findet man bei den Kindern im Alterthum). So züchtigt Cyrus als erwählter König die vornehmen

1) Hor. Sat. 3, 2: Postquam te talos, Aule, nucesque Ferre sinu laxo vidi.

Mart. 14, 15: Alea parva nuces et non damnosa videtur:

Saepe tamen pueris

2) Lib. IX, 7, 23: A d Xadxih Hv‿, ratvig d 6aAdμ πνoαρᷣνεναeννsεες νε*τα⁴ũςα, 6 nεoιασιεοεᷣςεεα ωᷣινιινν, Ʒαdi νeν ονσσωσα ο σοναηνο, οςzς, ll ou VL h, gαιινπιέισι μυνμ⁴αερνοα τπσπονσν aιννπι³⁶σν, uοςα τπυν oↄwYrα μἀάννννα.

3) Moia Xdx) ds πσααο ς, 5 ot œdes ralcovres œα᷑νμᷣoνανν, νorsivorres d eiox d&½oiς deı αννοε lρoœ.

Eustath. ad JI 21, 394: 0 5Grεον mπα⁴η reuνm() 8‿υνννένηαάαασν τνναά, xαᷣiν exr d,εμαάαασσν m180ʃ 1e qodτοon oro œᷣνσααs: σ Oœακι ας 6'eis, xcxl ædxrœora sic 16σοσσνν τπόρν gννε‿⁴ενννκννννν τταοεαeν φά̈ννεν, Ladxi ‿eν ⁹οωάσν ανακαι ⁸τιεεε, 19A01ᷣ 1 æ zaεεςεοσν nalovrec, dmοrοεννοντια, α⁴ od Vijtheir oi' Au xϑεασνσνσρυ sεονεμνν etς τπνν εᷣᷣeeρνπιον Ʒνοασle[

* Nach Graßberger wäre beſſer zu leſen 7rEO.ꝓν ſich hierhin und dorthin kehrend, um einen zu erhaſchen; denn 7r.ια⁴ wäre nach dem vorausgegangenen xœαάε˙ς elc ερᷣσαον höchſt überflüſſig.

4) Poll. IX, 7, 110: Baou⁵ν⁴ ννν sgriν, Srx&ν Jακ⁵⁴νεντιε 6 ιν εαάάσενς rdινQ⁵⁷ßτ roœærεον ſd νυιινοντις etva œ᷑ezνιην, πωιυννετ⁶σ τασeα⁵⁴εν dnπτexovi.

Plato im Theätet.

Nesuchias v. Baoudiνde: adicg eldoc, Sæœeœα α αεσστταν deιοιναν‿οιυνοι εμρινένννο.

Dio Chrysostom. de regno or. 4: 009,8Adοr τν m1Qααεειν ννυνσαρσιςα, drœν πœ‿ωαασν υςα αoν o HSaααεέ, οννι[M⁵ηάoσeuνς 8&Gεν.

Joann. Chryusost, de util. lect. script.: Iuα 1νμέ̈ςm μιασοσντ τιιυ?μπrdi 1ννταιυνπνιιι αςπνs a 10 d⅜ονμτταασν ε εναιν τε doxxcd.