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beigegeben iſt(die ganze Figur iſt ein wenig mehr als drei Palmen hoch und in penteliſchem Marmor ausgeführt), trägt ziemlich genau und in Form eines Bruſtſchmuckes, phalerae, dieſelben Gegenſtände, wie ſie von den Komikern als übliche Geſchenke erwähnt werden ¹).
Solche kleine Statuen pflegten die Alten in den Tempeln ihrer Götter aufzuſtellen, wohl aus dem Grunde, um deren Schutz für die Kinder anzuflehen, oder auch um geleiſteten Gelübden nachzu⸗ kommen. Die detaillirte Beſchreibung der Crepundia, die man in der angeführten Stelle des Plautus findet, bietet Gegenſtände, welche denen des Halsſchmuckes unſerer Figur ſo ähnlich ſind, daß man ſie beinahe als die vollſtändige Erklärung unſerer Statue betrachten dürfte. Von denſelben findet man an dem Bruſtſchmucke unſerer Figur folgende: ensiculus, securicula(sericula) ancipes, sicilicula, eine geöffnete Hand, manicula, eine einzige jedoch, und nicht wie bei Plautus duae connexae maniculae.
Der Bruſtſchmuck des Votivkindes und deſſen einzelne Gegenſtände ſind hier in größerem Maß⸗ ſtabe beigegeben; im Ganzen ſind es deren achtzehn.
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Von der Linken des Beſchauers beginnend, bemerkt man nach Visc. T. III. 32. zuerſt einen einer Blume ähnlichen Gegenſtand, liliola, vielleicht auch einen Stern, sucula ²); hierauf folgt die lunula und als drittes Stück das zweiſchneidige kleine Beil, sericula ancipes. Ein Gegenſtand, der einem Tannapfel gleicht ³),(vielleicht auch situla argenteola) nimmt die vierte und ein Schwertchen, ensiculus die ſechſte Stelle ein; dieſem folgt eine Hand, manicula. Ein Delphin, der wohl Bezug hat auf die
sunt ludibria quaedam puerorum, a crepando dicta, e collo pendentia, quorum crepitu a lacrimis et ploratu cohiberi solent. Plaut. Cist. IV. 1, 13; Cic. Brut. 91; Soph. Oed. T. 1035. 1) Plaut. Rud. IV, 4, 10: Pa. Sunt crepundia. Dae. Ecca vides. Gr. Perii in primo proelio!— Mane! ne ostenderis? Dae. Qua facie sunt? responde ex ordine; Pa. Ensiculu'st aureolus primum literatus. Dae. Dicedum, In eo ensiculo literarum quid sit. Pa. Mei nomen patris. Post altrinsecus est securicula ancipes, item aurea Literata: ibi matris nomen in securicula est.—— Post est silicula argenteola et duae connexae maniculae et Sucula. Gr. Quin tu i directa cum sucula et cum porculis. Plaut. pp. V. 1. 33: Non meministi, me ad te afferre natali die Lunulam atque anellum aureolum in digitum? wozu Weiſe: lunulam de gemma inter-
pretantur, alii de fibula lunata. Im homeriſchen Hymnus ad Ven. 88. geſchieht auch der G*Aν(lunula) als in dem Halsbande der Göttin befindlich Erwähnung: O0 ⁴ι ‿˙α̈μφς ἀναs dεiο⁹ πεειικααρᷣεeðς α Kalol, IOνσεο, τανμηντονεναιαοοσ, ς dε σσαν⁄νν, rijòeνν μφσ oἀmωονοσνν εέ̈ιμεο, S‿μα dεασαα. Donatus ſagt zu der ſchon angeführten Stelle des Ter. Eun.: Cogitari etiam poterunt amuleta, rrsOicrντa, infantibus ad fascinum amoliendum appensa. Plin. 9, 51. Plaut. Cist. IV. 1, 13. La. Quid est? Th. Crepundia Haec sunt, quibuscum tu extulisti nostram filiolam ad necem. 2) Ein Name, der von den Alten dem hellſten Sterne der Hyaden beigelegt wurde. 3) Dürfte auf die Verehrung der Mutter der Götter hinzielen.


