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ecken, Rumpenheim, Altenhasslau, Steinau a. d. Strasse, Gericht Schlüchtern, Altengronau, Ortenbergt.
In 200 Jahren hatte sich das Gebiet von 15 Dörfern auf 11 Städte in alleinigem Besitz und 11 Condominatsstädte sowie 79 Dörfer in alleinigem Besitz und 94 Condominatsdörfer ver- mehrt. Diese für die politischen Verhältnisse des deutschen Reiches im 17. Jahrhundert keineswegs unansehnliche Macht verlor jedoch durch die für die damalige Zeit durchaus nicht seltene geographische und staatsrechtliche Gliederung der Grafschaft ungemein an tat- sächlicher Bedeutung.
Wenn auch nun bereits Graf Ulrich II. von Hanau 1339 und 1343 das Erstgeburtsrecht in seinem Hause eingeführt und es für ewige Zeiten mit der Linealerbfolge festgesetzt hatte, so teilte sich doch nach den Bestimmungen Reinhards III v. J. 1448 das Haus Hanau i. J. 1458 in zwei Linien; die ältere Linie, von Philipp I. d. Jüngeren, dem Enkel Reinhards III., gestiftet nahm den Namen der münzenbergischen nach der Burg Münzenberg und den dazu gehörigen Besitzungen, die jüngere von Philipp I, d. Aelteren, dem Oheim Philipps d. Jüngeren ge- stiftet, den Namen der lichtenbergischen an, von den Be- sitzungen der Herrn von Lichtenberg, die durch eine lichten- bergische Erbtochter, mit der sich Philipp d. Aeltere 1458 ver- mählte, i. J. 1480 an diese Linie fielen. Wann die unterschei- denden Namen beider Linien zuerst gebraucht wurden, ist noch nicht festgestellt. An Hanau-Münzenberg fiel der grössere Teil der Grafschaft, nämlich alle Besitzungen des Hauses am rechten Mainufer. Davon lag am sügdlichsten ein langes, aber schmales, am Main, der Kinzig, Bieber, Lohr und Sinn, von Frankfurt bis Rieneck sich erstreckendes, fast ganz zu- sammenhängendes Gebiet(Bockenheim, Bergen, Windecken, Hanau, Büchertal, Bieber, Gelnhausen, Freigericht, Partenstein), dazu kam ein weiter nördlich an d. Sinn u. Kinzig gelegener, nicht zusammenhängender Gebietsteil(Schwarzenfels, Schlüchtern, Steinau, Anteil an Brückenau), zuletzt die zerstreut in der Wetterau gelegenen Besitzungen(Ortenberg, Münzenberg, Dorheim, Rodheim, Burggräfenrode). Hanau-Lichtenberg erhielt nur die am linken Mainufer gelegenen Besitzungen, nämlich Amt Babenhausen, die Hälfte von Amt und Zent Umstadt, ein Sechstel von Burg und Stadt Dreieich und dem Dreieicher Wildbann.
Zu Babenhausen gehörte die gleichnamige Stadt, die jetzt ausgegangenen Dörfer Altorf, Hiltenhausen und Langen- brücken sowie Harreshausen, ferner die 4 Kandominatsdörfer Münster, Werlach(ausgeg.) Oberroden, Dudenhofen und die Zent- gerichtsbarkeit in den 2 Lehensdörfern Hergershausen und Sicken- hofen, dazu waren im 16. Jhd. Dietzenbach, Spitzaltheim, Hergers- hausen gekauft worden. Zu Umstadt gehorte die gleichnamige
¹47 Dommerich, a. a. O. S. 10— 17.— Zimmermann, a. a. O. S. 61— 67.
Hanau- Münzenberg und Hanau- Llchtenberg.


