Uhrzeit h u
12„ 0⁰ 0⁰ 0“
Vormitt. 11 und 1 Nachm. 15⁰°% 110⁰ 55“ „ 10„„ 30⁰%% 24⁰ 28“
„„ 45⁰°0% 380 14“
„ 60⁰0°⁰0y530 56“ „ 75 ⁰%0⁰ 71° 13 „ 90⁰% 090⁰ 0
2 „ 2
2
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14. Wollen wir die Uhr aber blos zeichnen, so denken wir die Aequatorealuhr um die WO auf unsere Ebene geklappt; dann wird Q auf die MS in Q“(Fig. 3) fallen. Wir können daher, wenn wir uns über die Grösse der SM entschieden haben, die dazu ge- hörige Länge M Q“(aus dem rechtwinkeligen Dreieck SMO durch Zeichnung oder Rech- nung,— M0= SMü sinp— gefunden) auf MS abtragen, um O' die Aequatorealuhr construiren, ihre Linien bis zur WO verlängern, und von S nach den betreffenden Puncten in der OW Gerade ziehen.
15. Da zu gleichnamigen Morgen- und Abendzeiten die Sonne in derselben Ebene steht, so fallen die betreffenden Uhrlinien auch in eine Gerade, wonach sich also die Uhrlinien Vor 6 Uhr Morgens und nach 6 Uhr Abends einfach bestimmen.
16. Da sich Längen leichter genau nach einem Massstab, als Winkel mit dem Trans- porteur auftragen lassen, so werden wir wohlthun, die Längen Ml= M 113 M2=
M10 eic. die der Reihe nach SM tg 150; SM tg 300 u. s. W. gleich sind, zu berech- nen und aufzutragen.
17. Jedenfalls werden aber, da die Stundenlinie S6 der OW parallel ist, die benachbarten derselben die OW erst in grosser Entfernung treffen. Um dies zu vermeiden, könnten wir u. A. eine Linie innerhalb des Winkels SM W(Fig. 4) suchen, auf welcher sich die Durchschnittspunkte der Stundenlinien leicht bestimmen lassen.— Denken wir 7z. B. im Aequatorealuhrkreis die Quadratsehne Mm(Fig. 5 u. 6) gezogen, so wird diese von den Stundenlinien so getroffen, dass von ihrer Mitte, dem Punct 9 an, nach bei- den Seiten die Längen 98, 97, 9m(bezüglich gleich 9 10, 9 11, 9 M) sich ebenso zu ein- ander verhalten, wie die Stücke der WO von M an blos bis 9 und 3.
18. Denken wir nun eine Ebene MmR(Fig. 6 und 7) durch Mm parallel zur Weltaxe, so wird diese von den Stundenebenen in(der Weltaxe also auch unter sich) parallelen Linien 9˙9,, 10 10,,... geschnitten. Der Durchschnitt dieser Ebene mit der Hori- zontaluhr, die MR, ist daher in demselben Verhältniss getheilt, wie die Mm oder die 3 9. Dabei wird aber RS parallel mit m 0,(weil beide der WO parallel), und ihr auch gleich(weil Rm und SO parallel sind).


