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10. Phyſikt. Die allgemeinen Eigenſchaften der Körper mit beſonderer Berückſichtigung der darauf beruhenden, im gewöhnlichen Leben vorkommenden Erſcheinungen und Einrich⸗ tungen; die Lehre von der Ruhe, Bewegung und den Hinderniſſen der Bewegung, ſo wie die Lehre von dem Gleichgewichte und der Bewegung feſter, flüſſiger und luftförmiger Kör⸗ per. Wie das Verſtändniß und die Verwerthung der hier vorkommenden Lehren im prak⸗ tiſchen Leben es wünſchenswerth machten, wurden Aufgaben und Experimente mit dem Un⸗ terrichte verbunden. Nach Brettner's Leitfaden für den Unterricht in der Phyſik. Wöchent⸗ lich zwei Stunden.
Köpp.
11. Muſikunterricht. a) Muſiktheorie. Die Erklärung der chromatiſchen und en⸗ harmoniſchen Tonleitern und der alten Kirchentonleitern; die Lehre von den Intervallen. Kleiner und großer Dreiklang nebſt dem Hauptvierklang. Einfache Harmonieverbindungen, welche ſchriftlich ausgearbeitet und auf dem Harmonium, dem Klavier und der Orgel einge⸗ übt wurden. Ausſetzen von vierſtimmigen Chorälen nach Melodie und beziffertem Baß. Wöchentlich zwei Stunden.
b) Orgelſpiel. Tonleitern, Präludien für die rechte oder die linke Hand mit Pedal, abgeſonderte Pedalübungen nach der Orgelſchule von J. André. Choräle aus dem Orgel⸗ buch von Weber. Wöchentlich drei Stunden.
c) Klavierſpiel. Foriſetzung der Uebungen nach Al. Schmitt, 2. und 3. Stufe. Einübung vierhändiger Klavierſtücke von verſchiedenen Componiſten. Wöchentlich eine Stunde.
d) Geſang. Uebungen nach Schletterer's Chorgeſangſchule mit beſonderer Berück⸗ ſichtigung des Ausdrucks im Vortrage. Wöchentlich drei Stunden, wovon zwei gemeinſchaft⸗ lich mit den anderen Curſen, wie oben angegeben.
e) Violinſpiel. Fortſetzung der zwei und dreiſtimmigen Uebungen nach der Violinſchule von Volckmar, 1. Curſus, 2. Abſchnitt. Wöchentlich eine Stunde.
Klaſſert.
12. Zeichnen. Uebungen im techniſchen und perſpektiviſchen Zeichnen. Ausführung kleiner Schattirzeichnungen. Techniſche und ſchattirte Probezeichnungen. Wöchentlich zwei Stunden.
Ofenloch.
Köpp.
13. Turnen. Wie bei dem Unter Curſus.
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C. Ober⸗Curſus.
1. Religionslehre. Die Sittenlehre und Gnadenlehre bis zum Gebete nach dem Diözeſankatechismus mit einer dem künftigen Berufe der Zöglinge angemeſſenen tieferen Be⸗ gründung. Wöchentlich 2 Stunden.
Weinheim.
2. Religionsgeſchichte. Die Geſchichte der Kirche von ihrer Entſtehung bis auf unſere Zeit nach Le Malre's Leitfaden. 1 Stunde wöchentlich. del
elm.


