Aufsatz 
Progymnasmata oratoria
Entstehung
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(s. v.)«Junger Mannk mache nicht den Sehwerzubefriedigenden, um für einen lieſen Kenner zu gelten! wisse, dass, den Fehlern eines grossen Geistes nachspüren, sehr oft Armuth des Geistes anzeigt; wer nichts be- Wwandert, ist noch kein grosser Mann.-

Ab illa temeritate, quæ quotidie magsis invalescit, vobis caveatis, ne dum acutos vos probare cupitis, risum doctis præbeatis, ut idem ille censor ineptus, quem R. C. quidam ita ingeniose cavillatus est(Vid. Frankf. O. P. A. Zeit. S. 535. 30. Nov. 1832.)

«Geistreiche Literatoren sehem es immer mehr ein, dass gerade diejenigen Poöësien Göthe's, die am meisten seinen Ruhm begründeten, aus den poéti- schen Schätzen anderer Nationen entlehnt sind. So hat Einsender dieses vor Rurzem entdeckt, dass das vielgesungene Freucdvoll zcud leidvoll» dem reichhaltigen poëtischen Archiv eines Africanischen Volkes, der Mirdümler, angehört, aber sehr mangelhaft übergetragen ist, indem die eigenthümliche, zarte WVendung der, Gedanken und die Rraft des Mixcdlümlerischen Aus- drucks verloren ging, wie die Vergleichung zeigt:

Mixdiimlerisches Originabł the'sche Nachbildung Hiillieri PFreudvolf

Und leidvoll, Gedankenvoll seyn;

Pillieri

Ralerwizdlé

Toelpeltu Hangen

Riilpstn Und bangen

Schluker chiz né6 In schwebender Pein;

Plumperpatrond Ilimmelhochjauchzend,

Rohone hos Zum Tode betrübt; Freches langohrb Glüchklich allein ist Didelo dum dd HDie Seele, die liebt!