Celtiſch. Neu⸗Celtiſche Mundarten.
Bret: baraz
Wall.: baril
Schott.: bairill
Bret.: bek Schnabel(engl. beak)
Bret.: bach Hacke
Bret.: biz Ring
Cornw.: bes große Finger
Bret.: brug Haidekraut
Bret.: bouzellen Eingeweide
Schott.: putag(daher das engliſche pudding)
Bret.: caban Hütte
Schott.: carr Stein
Bret.: karrek Felſen
Bret.: chum ſtehen bleiben
Bret.: druz fett Bret.: foll Thor
Wall.: gob Mund Bret.: gogé Scherz
Becken, Faͤßchen
Bret.: krag harter Stein, Sandſtein Wall.: gwerid gepflügtes Land Sühol;(gamban Bein
Schottl.: lei; Soi led, 5,] Stunde, Meile Wall.: moe Spott,(griech. ½ναἀά) Bret.: pavez großer Schild Schottl.: peodar Zinn(engl. peꝛoter) Wall.: plwng eintauchen
Bret.: tann Eichen
Bret.: trus Pack
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Franzöſiſch.
baril, barrique Fäßchen baratte Butterfaß
bec Schnabel béche Hacke
bijou Juwel, Kleinod, früher: Ring bruydre Haidekraut
boyau Darm boudin Wurſt
cabane Hütte carridre Steinbruch
chomer Feierabend machen, einen Feſt⸗ tag halten, nichts thun
dru feſt, handfeſt
fol, fou dick, närriſch, thöricht
gober ſchlucken
gobelet Becher zum Trinken
goguenard Spötter, Spaßmacher
gres Sandſtein
guéret Ackerfeld
jambe Bein
lieue*) Stunde, Meile
moquer ſpotten pavois Schild peautre veralt.: Zinn plonger taufen
tan Loh trousse trousseau
Pack, Bündel
Die franzöſiſchen Wörter von deutſchem Urſprunge beziehen ſich meiſtens auf das Krieg⸗ und Jagdweſen, auf die Reitkunſt, auf Wohnung, Kleidung, Spiele, dann auch auf Thiere, Pflanzen und Mineralien.
*) In Nilo flumine, sive in ripis ejus, solent naves funibus trahere; certa habent spatia quae
appellant funiculos, ut labori defessorum recentia trahentium colla succedant.
Nec mirum
si unaquaeque gens certa viarum spatia suis appellet nominibus, cum et Latini mille pas- sus, et Galli leucas, et Persae parasangas, et rastas universa Germania; atque in singulis
nominibus diversa mensura sit.
S. Hierongm. Comment. III.


