13 not be disappointed: we commend his exertions and his laudable endeavours to excel; but we cannot compliment him with having learned the difficult art of writing good poetry. Such lines as these will sufficiently(?) prove our assertion: „Here would I run, a visionary Boy, „When the hoarse thunder shook the vaulted sky,
„And fancyled, beheld the Almighty's form „Sternly careering in the eddying storm.“
Jf. Mr. White should be instructed by Alma-mater, he will, doubtless, produce better sense and better rhymes.“
Mit Recht knüpft R. Southey hieran die Bemerkung, dass die Gedichte irgend einem Dummkopf in die Hand gefallen seien, der in übler Laune sie durchblätterte und diesen unreinen Reim herausgriff, um die Hoffnungen eines Jünglings zu vernichten. In welchem Widerspruche die allgemeine Meinung zu obiger Kritik stand, geht daraus hervor, dass das Publicum gar nicht an die Autorschaft eines so jugendlichen Verfassers glauben wollte. Wie man Addison nachsagte, er habe seinen„Cato“ von einem Landprediger um vierzig Pfund gekauft, so schrieb man White's Gedichte, da man wusste, dass er zu einem solchen Manöver zu arm war, seiner Schwester, Mrs. Smith, zu; dann gab man zu, er habe eines der kleineren Gedichte:„My study, a letter in Hudibrastic Verse“ selbst gemacht. Dies ging soweit, dass sein Freund Benjamin Maddock ihn Verse aus dem Stegreif nieder- schreiben liess, um sich zu überzeugen, ob er im Stande wäre, Reime zu verfertigen oder nicht. Weiterhin gab es unter den Leuten, die sich selbst einigermassen auf das Dichten verstanden, solche, die nicht umhin konnten, dem jugendlichen Genossen ihre Anerkennung ausdrücklich zu bezeugen. Wir lassen am Schlusse einige an White gerichtete Gedichte folgen, die uns einen Begriff von der Aufnahme von„Clifton Grove“, durch dessen Er- scheinen sie veranlasst wurden, zu geben im Stande sind.— Einen der Kritik in der Monthly Review durchaus entgegengesetzten Standpunkt nahm auch R. Southey ein; er entdeckte in den verurteilten Gedichten die kräftigen Spuren des Genies und zeigte das Werkchen zweien in dieser Beziehung massgebenden Freunden, welche sich vollkommen seiner Ansicht anschlossen. Daher schrieb er an White, ermunterte ihn, in seinem Streben fortzufahren und einen weiteren, wenn möglich umfangreicheren Band Gedichte auf Sub- scription zu veröffentlichen, und versprach ihm, hierbei zu thun, was in seiner Macht stände. Diese Zuschrift trug wesentlich dazu bei, den jungen Dichter wieder aufzurichten, der sich niedergeschlagen fühlte weniger durch die absprechende Kritik seiner Muse, als durch die gegen seine persönliche Achtbarkeit in der Review ausgesprochenen Vorwürfe, in denen er, wie er meint, gewissermassen als Bettler hingestellt würde. Merkwürdiger- weise trug diese Kritik, wenn auch nur indirect, dazu bei, den Namen White's der Nach- welt zu überliefern. Ohne dieselbe würde R. Southey, der spätere Herausgeber des Nach- lasses White's, diesem schwerlich näher getreten sein, und seine hinterlassenen Schriften würen vermuthlich der Vergessenheit anheimgefallen.
Den Inhalt von„Clifton Grove“ giebt White selbst kurz an, indem er sagt, das Gedicht sei zu betrachten als die Beschreibung eines nächtlichen Spazierganges in dem reizenden Clifton-Hain, begleitet von Reflexionen, wie sie die Scene selbst eingab. Der Dichter durchwandert den ihm so lieben Clifton-Hain am Ufer des Trent und schildert in natürlicher, anmutender Sprache die Scenerie und die Eindrücke, welche dieselbe ihm


