Aufsatz 
Henry Kirke White : ein Beitrag zur englischen Literaturgeschichte / von Gundlach
Entstehung
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that the essay was not to exceed three pages when printed mine takes seven; there- fore Tam astonished they gave me the first prize. There was an extraordinary number of candidates, and they said they never had a greater number of excellent ones, and they wished they could have given thirty prizes.

Wiewohl er eine grosse Liebe für seinen neuen Beruf zeigte, so trat doch ein Um- stand ein, der seine Aussichten im Advokatenfache recht trübe gestaltete; es war dies eine immer mehr zunehmende Schwerhörigkeit. In seinem etwas schwärmerisch angelegten Sinne kam er daher auf den Gedanken, sich der Theologie zu widmen. Er sagt hierüber in einem Briefe an seinen Bruder:I write you, with intelligence of a very important nature. You some time ago had an intimation of my wish to enter the church, in case my deafness was not removed. About a week ago I became acquainted with the Rev., late of St. John's College, Cambridge, and in consequence of what he has said, I have finally determined to enter myself of Trinity College, Cambridge, with the approbation of all my friends.... Mr. Enfield has himself often observed, that my deafness will be an insuperable obstacle to me as an attorney, and has said, how unfortunate a thing it was for me not to have known of the growing defect in my organs of hearing, before I articled myself. Under these circumstances I should be culpable did I let go so good an oppor- tunity as now occurs.

Aber woher die Mittel zum Studium nehmen? Schon längst hatte er sich mit der Poesie beschäftigt, schon als kleiner Knabe hatte er eine Erzühlung geschrieben, und nun stellte er die Gedichte, welche er bis dahin verfasst hatte, zu einem kleinen Bändchen zu- sammen und suchte, nach damaliger Sitte, nach ciner geeigneten hochgestellten Persönlich- keit, der er sie widmen könnte. Durch eine derartige Protection hoffte er Absatz zu fin- den und sich so vielleicht die nötigsten Mittel zum Studium zu erwerben. Mehrfach ab- gewiesen, ¹) hatte er endlich das Glück, dass die Herzogin von Devonshire die Dedication annahm. Wie sich die Kritik zu diesen Erzeugnissen stellte, werden wir später sehen. Hierdurch wurde denn auch seine Bekanntschaft mit dem Dichter Robert Southey ver- mittelt, der es nicht an Worten der Ermutigung fehlen liess. Waren nun auch die Mittel, die er besass, noch lange nicht ausreichend, so war er doch jetzt bald durch die Beiträge von Freunden und Gönnern im Stande, die hohe Schule zu beziehen. Für den Fall, dass er nicht aufgenommen werden sollte, hatte er noch andere Pläne in Bereitschaft, worüber er an Benjamin Maddock schreibt:If the answer of the Elland Society be un- favorable, I propose writing to the Marquis of Wellesley, to offer myself as a student at the academy he has instituted at Fort William, in Bengal, and, at the proper age, to take orders there. The missionaries at that place have done wonders already, and I should, I hope, be a valuable labourer in the vineyard. If the Marquis take no notice of my application, or do not accede to my proposal, I shall place myself in some other way of making a meet preparation for the holy office, either in the Calvinistic Academy, or in one of the Scotch Universities, where I shall be able to live at scarcely any expense.

Durch das ununterbrochene, übertriebene Arbeiten, das beständige lange Aufbleiben und sogar Durchwachen der Nächte war seine Gesundheit aber so völlig untergraben

¹) Wie es ihm dabei erging, sehen wir aus seinen Briefen vom 10. Februar 1803, 10. März 1803, in denen er sich recht unwillig überpatronage hunting ausspricht, und vom 2. Mai 1803, in dem er seinem Bruder den endlichen Erfolg mitteilt.

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