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flex] bei einfachen Vocalen, lin grosser oder kleiner Schrift], und bei P, o und eo er- scheint.
Das Lesestück enthält Beispiele für alle in dem§ der Formenlehre besprochenen Fälle. Ausserdem werden darin die in§ 1 fehlenden Buchstaben nachgeholt; α,, v ohne Circumflex ist in diesem Lesestück überall kurz.
§ 3 spricht von der Eintheilung der Vocale in harte und weiche, schliesst daran eine Aufzühlung der eigentlichen und uneigentlichen Diphthonge und zeigt dieselben in Verbindung mit Accent und Spiritus. Ausserdem wird darin vor der Aussprache des z wie z, des ¹ wie j, des x½ wie sch gewarnt und die Aussprache des vor,„, X und é gelehrt.
Im Lesestück sind alle Diphthongen verwendet und für alle in dem§ der Formen- lehre besprochenen Fälle Beispiele gegeben. α, und vu finden sich lang und kurz neben- einander.
§ 4 giebt eine Anschauung von der griechischen Schrift im Satz, lehrt die Inter- punctionszeichen und bespricht den Gebrauch des Gravis in folgender Weise: „Ausser Acut und Circumflex giebt es in der griechischen Schrift noch den „Gravis“[“; dieser Accent tritt überall an die Stelle des Acuts, wo dieser im Zusammenhang der Rede auf der Endsilbe eines Wortes erscheint; der Acut bleibt nur am Ende eines ganzen Satzes auf der Endsilbe stehen, d. h. vor Punct, Frage- zeichen und Kolon.“
In dem Lesestück sind alle tonlosen und mehrfach accentuirten Wörter vermieden, weil der Schüler bisher nur gelernt hat, dass jedes griechische Wort einen Accent hat; sümmtliche Interpunctionszeichen sind darin vertreten. Die Quantität von α, und v ist nicht mehr berücksichtigt.
In den Uebungsaufgaben sind zur Einübung des Gravis Sätzc enthalten, in denen überall an Stelle des Gravis der Acut gesetzt ist: diese soll der Schüler, so abschreiben, dass er jeden fehlerhaften Acut in den Gravis verwandelt. Natürlich finden sich auch in diesen Sätzen keine Atona und Encliticae.
§ 5 zeigt den Apostroph, die Puncta diaeresis und das Zeichen der Sil- bentrennung. In den Sätzen des Lesestücks finden sich ebenso wenig Atona und En- cliticae wie in§ 4; nur wo, wie in dν⁴ꝗ für dlld, die betonte Silbe weggefallen ist, er- scheint ein Wort ohne Accent. Die Puncta diaeresis treten theils ohne Accent, theils mit Acut oder Circumflex verbunden auf.
Die Wörter und Sätze von§ 1— 5 sollen nur der Uebung im mechanischen Lesen des Griechischen dienen, ohne Rücksicht auf ein Verstehen des Gelesenen. Uebrigens scheint es nicht erforderlich, schon vor dem Uebergange zu der mit§ 6 beginnenden Formenlehre den Schüler dahin zu bringen, dass er§ 1— 5 vollständig geläufig lesen kann: vielmehr mögen diese Stücke später von Zeit zu Zeit wieder vorgenommen werden.
Mit§ 6 beginnt, wie gesagt, die eigentliche Formenlehre.
Die Formen erscheinen von vornherein im Satz, darum folgen Nominal- und Ver- balflexion nicht aufeinander, sondern gehen nebeneinander her; auch die unflectirbaren Redetheile werden dem Schüler von Anfang an vorgeführt. Jedoch wird in der Behand-


