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II. Uebersetze: 1. Die Umschiffung dieser Insel ist schwierig. 2. Auf dem Markte sind Feigenbäume. 3. Hermes war der Erfinder der Lyra. 4. Die beiden Knochen des Unterschenkels waren morsch. 5. In diesem Korbe waren getrocknete Feigen. 6. Das Land der Aegypter war immer fruchtbar. 7. Dieser Selave war die Mine nicht werth. [Die nöthigen Vocabeln finden sich im Wörterverzeichnis.]
III. Setze in Satz 1, 3, 4 und 10 des Lesebuchs das Subject in den Plur.
und ändere das übrige, wo es dadurch nöthig wird.
IV. Stelle in allen Sätzen, wo es möglich ist, die Attribute um.
Aus diesem einen Beispiel, denke ich, wird sich der Leser ein Bild von der äusseren Einrichtung meiner Vorschule zu machen im Stande sein: ich kann deshalb zur Darstel- lung des darin befolgten Lehrganges übergehen. Dabei wird es meiner Meinung nach am zwockmässigsten sein, den Fortschritt des Unterrichts gleich im einzelnen von Para- graph zu Paragraph zu verfolgen, ausführlicher im Anfang, skizzenhafter gegen das Ende zu. Die allgemeinen Grundsätze, von denen der Gang des Unterrichts geleitet wird, werden sich daraus von selbst ergeben oder an passender Stelle berührt werden küönnen.
Jeder griechische Unterricht muss, wenn ich nicht irre, mit einer Besprechung der griechischen Schriftzeichen beginnen. Ihr sind in der Vorschule die ersten fünf Paragraphen gewidmet. § 1 behandelt das AIphabet, lehrt Reihenfolge, Namen, Form und Aussprache der Buchstaben, sagt, wann, wann g anzuwenden ist, giebt eine Zusammenstellung der Vocale, macht auf den Unterschied von e und v, o und aufmerksam und zeigt dem Schüler Acut und Circumflex auf einfachen Vocalen. Die aufgenommene Accentregel hat folgende Fassung:
„In jedem griechischen Wort wird diejenige Silbe, welche am meisten betont werden soll, durch einen„Accent“ kenntlich gemacht, welcher über dem betonten Vocal steht. Die wichtigsten Accente sind der„Acut“[]J und der„Oircumflex“ I—J; jener darf auf langen und kurzen, dieser nur auf langen Vocalen stehen.“
In dem entsprechenden Lesestück erscheinen sümmtliche Buchstaben des Alphabets; nur die Zeichen A, FE, I, I, O, Y, Q und P sind vermieden, weil vor deren Verwendung vom Spiritus gesprochen werden sollte. Zusammenstellungen wie l6„αμεκν, A-youνεy und 16„νμεέν lenken die Aufmerksamkeit auf die Quantität, ebenso Formen wie Kôoos und 60⁷9og, die darauf hinweisen, dass Vocale mit dem Circumflex lang zu sprechen sind: d, e und v ohne Circumflex sind vermieden, um den Schüler durchweg wissen zu lassen, wie er den vor ihm stehenden Vocal auszusprechen habe. An die Hervorhebung der be- tonten Silbe gewöhnen Nebeneinanderstellungen wie-rlεαα und leyey, alye und dedg, ε⁴κ und 1ϑ0008.
§ 2 handelt vom Spiritus, dessen Bedeutung in folgender Weise angegeben wird:
„Jedes griechische Wort, welches mit einem Vocal beginnt, hat über diesem entweder den Spiritus asper l“] oder den Spiritus lenis[']l. Der Spiritus asper klingt wie unser h, der Spiritus lenis wird nicht gehört.“
Was den Gebrauch des Spiritus im Einzelnen betrifft, so werden alle Fälle berück-
sichtigt, in denen er ſals asper oder lenis, allein oder in Verbindung mit Acut oder Cireum- 2


