wurden die Abschnitte 3, 4, 5 u. 6 durchge- Sämmtliche deutsche Uebungen wur-⸗ den mündlich und wöchentlich eine schriftlich Gelesen Lüdecking's franz. Lesebuch II. Theil eine grosse Anzahl prosaischer Stücke und viele Ge-
nommen.
übersetzt und corrigirt. wurde aus
dichte. Die bedeutendsten der letzteren wurden
memorirt. Ebenau.
Englische Sprache, 3 St. wöchentlich. Nach Crüger's zweitem Cursus wurde die Formenlehre ausführlicher durchgenommen und die zusammenhängenden Erzählungen des Lehr- buchs wurden zu Exercitien beffutzt; zur Lectüre dienten die Lesestücke aus dem ersten Theil von Lüdecking's englischem Lesebuch p. 75— 144; ausserdem wurde eine Anzahl eng- lischer Gedichte auswendig gelernt. Greiss. Religion, 2 St. wöchentlich. Protestanten: im Sommer combinirt mit III;
im Winter wie III., ausserdem die Apostelzeit. Voigt.
Religion, 2 St. wöchentlich.
Katholiken: combinirt mit III.
Tripp. Geschiohte u. Geographic, 3 St. wöchentlich.
Nach Pütz's Geographie und Geschichte der alten Zeit.
Im Sommersemester: Die Geographie Griechen- lands; die Geschichte des griechischen Volks und des macedonischen Reichs. Kartenzeichnen.
Im Wintersemester: Die Geographie Italiens: Geschichte der Römer bis zum Untergang des weströmischen Reichs. Kartenzeichnen.
Geographie der Staaten; der Staaten Europas; etwas ausführ-
Kurze aussereuropäischen
licher Centraleuropa, besonders der norddeutsche
Bund. Nach des Unterzeichneten Leitfaden. Bellinger.
Arithmetik, 2 St. wöchentlich. Quadratische Gleichungen mit l und 2 Unbe- kannten. Die arithmetischen und geometrischen Reihen, nebst Zinzeszins- und Rentenrechnung. Die imaginären Grössen, geometrisch und ana- lytisch behandelt. Die cubischen Gleichungen. Henrich.
42
Geometrie, 3 St. wöchentlich. Die ebene und sphärische Trigonometrie mit zahlreichen Beispielen 2 St. Die Stereometrie 1 St. Henrich. Darstellende Geometrie, 28t. wöchentlich. Die Anfangsgründe der darstellenden Geometrie bis zur Projection der flachen und räumlichen begrenzten Figuren. Unverzagt. Naturgeschichte, 1 St. wöchentlich. Krystallographie. Henrich. Phy sik, 1 ½ St. wöchentlich. Beendigung der Lehre von der galvanischen Electricität, die Inductionselectricität, die Ther- moëélectricität und die atmosphärische Electri-
cität, die Lehre vom Schall. Greiss.
Mechanik, 1 ½ St. wöchentlich.
Die Statik fester Körper und die Dynamik derselben mit Ausschluss der Pendelbewegung und der Bewegungshindernisse.
Greiss. Chemie, 4 St. wöchentlich.
Schluss des Pensums Casselmanns Leitfaden Curs. I. Stöchiometrie mit Uebungen im Berechnen stöchiometrischer Aufgaben. Elec- trochemie. Sodann die speciellere Chemie der Amphigene(Sauerstoff und Schwefel), der Halo- gene(Chlor, Brom, Jod, Fluor, Cyan, Ferrocyan, Ferrideyan und Rhodan) des Stickstoffes und des Phosphors nach Casselmanns Leitfaden Curs II.
aus
Casselmann.
Technologie, 2 St. wöchentlich. Facultativ combinirt mit Klasse I. * Casselmann. Freies Zeichnen(facultativ), 3 St. wöchentlich.
Combinirt mit Klasse I. A. de Laspée.
Gesang, 1 St. wöchentlich. Schmitt.
Klasse I. Ordinarius von Oberprima Professor Casselmann, von Unterprima Professor Greiss. Deutsche Sprache, 3 St. wöchentlich. Lectüre: Die Jungfrau von Orléans von P. Schiller. Lessing's Nathan der Weise. Li te-


