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talibus magneticis observationes magneticae(1778)“ kommt nämlich die folgende Stelle vor:„Die Wissmuthart, welche eine weisse und glänzende silberfarbe hat, wird von dem Magneten angezogen, und diese Anziehung nimmt um so mehr zu, wenn man dieses Halb- metall durch das Feuer in einen Kalk verwandelt. Allein das dunkle und ſast violett gefärbte Wissmuth zeigte bei der Untersuchung ein besonderes Phänomen; denn als ich ein Stück- chen desselben in ein rundes, auf Wasser schwimmendes Papier brachte, so ward es von beiden Polen des Magnets zurückgestossen. Einen diesem ähnlichen Erfolg erinnere ich mich unter tausend magnetischen Versuchen nur ein einziges Mal und von Ungefähr bei einem kleinen Stückchen Mühlstein bemerkt zu haben. Durch die Wirkung wird jene sonderbare Zurückstossung des Wissmuths in eine, doch nur schwache Anziehung verändert.“
Diese Beobachtungen von Brugmanns und Becquerel waren als ganz vereinzelte Thatsachen wieder in Vergessenheit gerathen, als Faraday im Jahre 1845 die wichtige Ent- deckung machte, dass der Magnet auf alle Körper ohne Ausnahme einwirke, dass die Körper nicht in magnetische und unmagnetische, sondern in paramagnetische und diamagnetische eingetheilt wer- den müssen, und dass die letzteren, zu denen die grosse Mehrzahl der Körper gehört, nicht eine Anziehung, sondern eine Abstossung von dem Magnet erfahren. In demselben Jahre veröffentlichte Faraday auch noch die weitere, ebenso wichtige Entdeckung, dass die Polarisationsebene eines durch die Axe einer hohlen electromagnetischen Spirale hindurchgeleiteten, oder nahe bei dieser Axe vorbeigehenden Lichtstrahls durch den Einfluss des Electromagnets zum Drehen ge- bracht, und je nach der Richtung des electrischen Stromes oder eigentlich der Lage der Pole des Electromagnets bald rechts, bald links gedreht werden könne. Beim weiteren Ver- folg der von ihm aufgestellten Lehre vom Diamagnetismus fand Faraday auch noch im Jahre 1851, dass von allen durch ihn untersuchten Gasen das Sauerstoffgas ganz allein para- magnetisch ist, während alle übrigen zu den diamagnetischen Körpern gerechnet werden müssen.
Mit Faraday's zuerst erwähnter Entdeckung beschäftigte sich vorzugsweise Pfücker in Bonn. Er war es, welcher zuerst auf das Verhalten der Krystalle zu den Magneten auf- merksam machte. Aus seinen Untersuchungen glaubte er zuerst folgendes Resultat gewon- nen zu haben:„Wenn man einen beliebigen Krystall mit einer einzigen optischen Axe zwi- schen die beiden Pole eines Magnets bringt, so wird diese Axe von jedem der beiden Pole abgestossen. Wenn der Krystall zwei optische Axen hat, so wird jede dieser bei- den Axen von jedem der beiden Pole mit derselben Kraft abgestossen. Die Kraft, welche diese Abstossung hervorbringt, ist unabhängig von der magnetischen oder diamagnetischen Beschaffenheit der Masse des Krystalls; sie nimmt mit der Entfernung von den Magnetpolen langsamer ab, als die von diesen Polen aus auf den Krystall wirkenden magnetischen oder diamagnetischen Kräfte.“ Im Jahr 1849 modiſicirte Plücker dieses von ihm aufgestellte opto-magnetische Gesetz dahin, dass je nach dem krystallinischen Gefüge der Krystalle die optischen Axen durch die Pole eines Magnets entweder abgestossen oder angezogen würden, dass, wenn der Krystall ein negativer sei, Abstossung stattfinde, Anziehung aber bei posi- tiven Krystallen erfolge. Gegen Plücker traten nun Knoblauch und Tyndall auf, und
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