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Aufgaben.
TT
a. Welche Kräfte bedingen das Hängen eines Wassertropfens an der Spitze eines Glas- stabes! b. Welche Kraft wird überwunden, wenn der Tropfen durch allmähliges Zu-
fliessen so dick wird, dass er abfällt? c. Welche Gestalt bekommt er unmittelbar vor dem Abfallen? 7
Eine reine Glasplatte wird vom Wasser benetzt, von Quecksilber aber nicht. Ist dess-
halb die Adhäsion zwischen Glas und Wasser grösser, als die zwischen Glas und Quecksilber?
Warum kann ein kleines Kügelchen Quecksilber unter einer Glasplatte hängen bleiben,
während ein grösseres herabfällt?
Woraus schliesst man auf Porosität auch der Körper, an denen Poren unmittelbar nicht
wahrgenommen werden können?
Welches ist die einzige in der Natur vorkommende gleichfärmige(constante) Bewegung? Wie milsste das Gesetz der Trägheit oder des Beharrungsvermögens eigentlich ausgespro-
chen werden, damit man nicht mehr behauptet, als was in der Natur wirklich stattfindet?
a. Wie gross ist die Rotationsgeschwindigkeit eines Ortes der Erde, welcher in unsern
Breiten also von etwa 52° liegt? b. Würden wir es fühlen, wenn sich diese Rotations- geschwindigkeit um 1 Fuss verminderte?
a. Eine Flintenkugel von 1 Loth Gewicht habe 1000 Fuss Geschwindigkeit. Welche
Geschwindigkeit muss eine Eisenmasse von 100 Pfund haben, wenn sie dieselbe Bewe- gungsgrösse besitzen soll? b. Die Flintenkugel durchlöchert eine Thür von Eichenholz; denken wir uns das Eisen als eine vorn verdünnte und wie die Kugel abgerundete Stange, wird diese dann mit ihrer Geschwindigkeit ebenfalls ein rundes Loch durch die Thür
stossen? Woran liegt es, dass dieselbe Kraft das eine Mal anscheinend so viel stär- ker wirkt?
9.. Wer wird stärker angezogen, die Erde von diesem Schlüssel hier, oder der Schlüssel
von der Erde?
b. Weswegen fällt denn, wenn ich ihn loslasse, der Schlüssel an die Erde und nicht die Erde an den Schlüssel?
c. Überzeugt uns unser Gefühl wohl, dass, wenn wir den Schlüssel 4 Fuss hoch von der Erde los lassen, dieser zur Erde fällt und nicht etwa die Erscheinung uns täuscht, so dass der Schlüssel wirklich an seinem Orte bleibt und die Erde sich mit uns, so zu sagen, zu ihm emporhebt? Würden wir eine solche Bewegung der Erde fühlen, die wir, ohne es zu bemerken, schon eine Geschwindigkeit von circa 4 Meilen besitzen?
d. Was würde dabei mit uns geschehen, wenn die Erde, sobald sie den Schlüssel berührt, ihre durch den Fall nach dem Schlüssel erworbene Geschwindigkeit plötzlich verlöre?
e. Könnten wir aus den Fallversuchen ungleich schwerer Körper schon schliessen, dass sich die Erde nicht messbar beim Fallen eines Körpers hebe?


