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(53) nach Enkhuizen(51), eine geradlinige von Harderwyk(54) nach Vollenhove(52). Von(49) nördlich gehend bis in die Mitte zwischen(49) und dem 54. Parallel biegt die Küste im Nordwesten von Westfriesland nach Osten um und erreicht ein Drittel östlich vom 24. Meridian die Ems- mündung. Nun springt sie nach Norden vor, um in ein Sechstel Abstand südlich vom 54. Parallel bis zu einem Sechstel Abstand vom 26. Meridian nach Osten zu gehen, wo Punkt(57) die Stelle bezeichnet, an welcher die Küste zum Jadebusen zurückweicht.
Das Zeichnen des dritten Abschnittes der Nordseeküste beginnt am zweckmässigsten vom obern Rand der Karte zu beiden Seiten von M. 26⁰. In der Mitte dieses Meridians zwischen P. 56⁰0 und 540 stelle man Sylt(58) auf, halbire davon nördlich(59), ziehe nach NW. eine Linie, bis dieselbe eine mit dem 26. M. durch(57) gezogene Parallellinie trifft. Der Punkt ist Blaavands Huk(60), die Parallellinie die Westküste Jütlands. Auf der andern(östlichen) Seite des 26. M. wird eine zweite Parallellinie in demselben Abstand mit zweimaliger Unterbrechung gezeichnet. Die erste Unterbrechung bezeichnet den Punkt(6) hinter Sylt, von welchem die Küste beginnt hinter die Halligen zurückzuweichen. Unter ein Viertel nördlich vom 54. Parallel liegt die West- küste von Eiderstedt(62)—(63). Durch Eider- und Elbmündung entsteht die zweite Unterbrechung, worauf die Linie von Cuxhaven(64) nach Bremerhaven(65), welches ein Viertel südlich vom 54. P. liegt, sich fortsetzt. Linie(57)—(65) schliesst den Jadebusen und die Weser. Die beiden Linien (64)—(66) und(67)—(68) sind bei der stufenförmigen Anlage der Küstencontouren die dritten Glieder. Man beachte die nach Norden vorspringenden Stufenlinien, 1. Küste von Westfriesland, 2. Küste von Ostfriesland, 3. Küste vom Herzogthum Bremen, sowie die nach Osten zurücksprin- genden Stufenlinien, 1. Westküste von Jütland, 2. Westküste von Nordschleswig und 3. Westküste von Holstein. Die Punkte(69) und(67) bezeichnen Husum und Tönning. Durch einfache Striche und Punkte sind die in der Nordsee in Betracht kommenden Inseln hinlänglich bezeichnet.
Die Mitte des Halbinseloblongs bildet Apenrade(70). Von dort ziehe man nach D. (P. 56⁰, M. 28⁰) eine Gerade, welche man in fünf gleiche Theile theile und durch horizontale Striche von einander trenne, welche die Förden von Hadersleben(71), Kolding(72), Veile(73) und Horsens(74) andeuten. Man halbire M. 28⁰ zwischen P. 56⁰ und P. 54⁰, Südwestküste von Fünen(75), nach Süden noch einmal, nördlichster Punkt von Holstein(76). Ein Drittel von(75) nach(70) liegt Fünenshaff(77) auf Alsen. Südlich von(77) und westlich von(76) Eingang zur Eckernförde(78). Auf P. 54°, in der Mitte zwischen M. 28⁰° und M. 29, ist Poel(79), Insel vor Wismar, ein Viertel nach Westen, Travemünde(80), der Femarsund(81) ein Drittel östlich von(76).
Meridian 31° ist zwischen P. 56° und P. 540 in drei gleiche Theile zu theilen, um Arkona (82) und Smyge(83) zu fixiren. In D.(P. 54⁰, M. 320⁰) liegt Swinemünde(84). Rixhöft(85) liegt auf M. 36° im Halbirungspunkt von Stargard(b) und dem nördlichen Kartenrand. Von(84) bis (85) verläuft die Küste geradlinig mit einem kleinen Absatz bei Rügenwalde(86). Im 55. Parallel zeichne man die Nordküste vom Samland, mit Brüster Ort(87), ein Viertel westlich von M. 380 die kleine Kathete des curischen Haffs, den Memelstrom östlich von Tilsit(88) ein Viertel westlich von M. 40⁰°. Bei Memel,(89), ein Drittel östlich von M. 38⁰, beginnt die Meridiankathete und die Hypotenuse(Nehrung) des curischen Haffs. Ein gleichseitiges Dreieck auf der südlichen Hälfte der letztgenannten Kathete ist das Memeldelta. Ein Achtel südlich von(87) Pillau(90). Von dort bis zum M 400 eine Linie nach Osten die Südküste vom Samland und der Pregellauf. Südlich von der Ansatzstelle der curischen Nehrung Königsberg(91). Ein Drittel von(b) östlich Dirschau (92); in der Richtung(91)—(92) eine Linie, welche im Meridian 37 endet mit Elbing(93). Eine Parallellinie zur Südküste(91)—(93) des frischen Haffs von(90) bis nördlich von(93) gibt die


