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4) Mathematik. a) Practiſches Rechnen. 3 Stunden wöchentlich. Gemeine und zehntheilige Brüche. b) Geometrie. 3 Stunden wöchentlich. Entwickelung der geometriſchen Grundbegriffe; die Sätze von den geraden Linien, den Winkeln und Dreiecken. 5) Naturgeſchichte. 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Naturreiche; dann Klaſſen und Fa⸗ milien der Pflanzen. Im Winter: Klaſſen und Ordnungen der Thiere; Familien der Wirbelthiere. 6) Geographie. 2 Stunden wöchentlich. Wiederholung der Heimaths⸗ und Vaterlandskunde; das Allgemeinſte von der Erde überhaupt, mit Benutzung des Globus; Kenntniß der wichtigſten Gebirge, Flüſſe, Seen und Meerestheile; allgemeine Kenntniß Europas in Bezug auf Staaten und wichtigere Städte.(Karten⸗ zeichnen, auch in den folgenden Klaſſen.) 7) Geſchichte. 2 Stunden wöchentlich. Erzählung der merkwürdigſten Begebenheiten aus der allge⸗ meinen Weltgeſchichte. 8) Singen. 2 Stunden wöchentlich. Wiederholung des in VI Dageweſenen. Moll⸗Tonarten. Uebung im Treffen von ganzen und halben Tönen. Einübung von Chorälen und Liedern. 9) Freihandzeichnen. 2 Stunden wöchentlich. Nachbildung zuſammengeſetzter geradliniger Figuren, krummer Linien und einfacher krummliniger Figuren. 1 10) Schönſchreiben. 2 Stunden vöchentlich. Kurze Wiederholung der frühern Uebungen; Schreiben größerer Sätze nach und ohne Vorſchrift.
Klaſſe IV.
Die Schüler ſind in 2 parallele Klaſſen vertheilt.
1) Religion. 4 Stunden wöchentlich. Erſtes Halbjahr: Einleitung in’s Neue Teſtament. Er⸗ klärendes Leſen neuteſtamentlicher Schriften, namentlich der hiſtoriſchen. 2 Stunden.— Das zweite und dritte Hauptſtück wird erklärt und von den Schülern auswendig gelernt; Wiederholung des erſten Hauptſtücks. 2 Stun⸗ den.— Zweites Halbjahr: Erklärendes Leſen neuteſtamentlicher Schriften. 2 Stunden.— Die jüdiſchen Feſte, das chriſtliche Kirchenjahr, das Wichtigſte aus der bibliſchen und chriſtlich⸗kirchlichen Alterthumskunde mit Rückſicht auf Bibelerklärung und unſere kirchlichen Einrichtungen. 2 Stunden wöchentlich.
2) Deutſche Sprache.
a) Lectüre. 2 Stunden wöchentlich. Fortgeſetzte Berückſichtigung des bei der vorhergehenden Klaſſe Angedeuteten, namentlich auch des Grammatiſchen; Gliederung des Leſeſtückes nach Haupt- und Nebengedanken; Anordnung der Gedanken; Bildung von Sätzen in derſelben Gedankenform, nur mit anderem Inhalte, als in dem Geleſenen, und umgekehrt.
b) Grammatik. 2 Stunden wöchentlich. Der zweite Theil der Wortlehre und die Satzlehre,
c) Die Uebung im eigenen Gedankenausdrucke wird mit dem Leſen und der Grammatik verbunden. Die Schüler geben den weſentlichen Inhalt etwas ſchwierigerer Leſeſtücke mündlich oder ſchriftlich wieder; auswendig gelernte Stücke werden recitirt. Die in Klaſſe V begonnenen Uebungen im ſchriftlichen Gedankenausdrucke werden fortgeſetzt und geſteigert.
3) Franzöſiſch. 5 Stunden wöchentlich. Wiederholung des im verfloſſenen Schuljahre in V dagewe⸗ ſenen Penſums; fernere Einübung von Sprachſtoff; vollſtändige Erlernung der regelmäßigen Conjugationen,⸗ des Paſſiv's, des Reflexiv's und des Imperſonale, der Pronomina poſeeſſiva, interrogativa, demonſtrativa, relativa und indefinita. Uebertragung von deutſchen Sätzen ins Franzöſiſche zur Einübung der Grammatik.
+ Mathematik.
a) Practiſches Rechnen. 2 Stunden wöchentlich. Zehntheilige Brüche; Verhältniſſe und Pro⸗ portionen; einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri..


