Aufsatz 
Die Schweden in Frankfurt am Main : 3. Bis zu Gustavs Adolfs Anwesenheit in dieser Stadt, 20. Januar 1632
Entstehung
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6. Teil. Gelernt wurden die Glocke und Abschnitte aus Hermann und Dorothea; repetiert Schillers Balladen. Ubungen im Disponieren. 3 St. 0. IIa: im Sommer: Oberlehrer Dr. Lorey; im Winter:

Dr. Höfler. M. II: Gottwerth.

Themata der Aufsätze: O. II.: 1. Ubung macht den Meister. 2. Inhalt des ersten Teils der Nibelungen. 3. Inhalt des zweiten Teils der Nibelungen(Klassenarbeit). 4. Wie bewährt sich die Treue der Gudrun? 5. Welche Veränderung geht mit Telemach während der Handlung in der Odyssee vor? 6. Vergleich zwischen Siegfried und Achilles. 7. Inhaltsangabe des ersten Gesangs von GoethesHermann und Dorothea. 8. Vor- geschichte zu GoethesHermann und Dorothea(Klassenarbeit). 9. Charakterschilderung des Apothekers in Hermann und Dorothea. 10. Eile mit Weile!(Klassenarbeit).

M. II.: 1. Goethes Vaterhaus(Klassenarbeit). 2. Dauer im Wechsel. 3. Das pompejanische Haus in Aschaffenburg. 4. Wie leitet der Landammann die Verhandlung auf dem Rütli(Schillers Tell)? 5. Die Schul- feier des Sedantages(Probearbeit). 6. Preuſsen nach dem Frieden von Osnabrück und Münster. 7. Gedanken- gang des Eleusischen Festes. a) der Jäger, b) der Hirte.(Klassenarbeit.) 8. Der Ackerbauer. 9. Ein Edelmann aus dem Staat des groſsen Kurfürsten. 10. Ein Edelmann aus dem Staat Friedrichs des Groſsen.

Französisch: Ploetz Schulgrammatik, L. 58 70. Repetition aus früheren Pensen; wöchent- lich abwechselnd ein Extemporale oder Domestikum. Lektüre: Die Erzählungen und geschichtlichen Ab- schnitte aus Lüdecking II. 5 St. O. IIe: Prof. Dr. Fritsch; M. IE: S. Dr. Spenz; W. Reichard.

Englisch: Sonnenburg, Grammatik, L. 23 36. Repetition der gesamten Formenlehre, wöchentlich ein Extemporale oder Domestikum. Lektüre: Die Erzählungen und geschichtlichen Abschnitte aus Lüdecking I. 4. St. O. II2: Prof. Dr. Fritsch. M. IIZ: S. Dr. Spenz; W. Reichard.

Geschichte: Neuere Geschichte mit besonderer Betonung der preuſsischen Geschichte.(Herbst, histor. Hilfsbuch). 2 St. O. II2: Prof. Dr. Fritsch,(W. Dr. Müller). M. II: S. Oberlehrer Dr. Lorey, W. Dr. Höfler. Geographie: S. Repetition der topischen und politischen Geographie der aufsereurop. Lânder.(Seydlitz, kl. Schulgeographie); W. Grundbegriffe der mathem. Geographie. 1 St. S. Prof. Dr. Fritsch,(Dr. Muller), W. Dr. Hôfler.

Mathematik: a) Geometrie: Berechnung der Seiten und des Flächeninhaltes regelmäſsiger Vielecke, Rektifikation und Quadratur des Kreises. Einiges aus der rechnenden Geometrie. Stereometrie, die Elemente der ebenen Trigonometrie. Repetitionen und Konstruktionen. Aufgaben. b) Arithmetik: Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Arithmetische und geometrische Progressionen und die Grundformeln der Zinseszins- und Rentenrechnung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und Exponentialgleichungen. Repetitionen. Aufgaben. In beiden Fächern haäusliche Arbeiten zur Korrektur und Extemporalien. Benutzt wurden Kamblys Elementar-Mathematik, Bardeys Sammlung algebr. Aufgaben und Augusts Logarithmentafel. 5 St. O. IIE: Dr. Heuser. M. II: i. S. Presber, i. W. Rothamel.

Physik: Propädeutischer Kursus über das gesamte Gebiet der Physik mit besonderer Berück- sichtigung der Naturerscheinungen. Jochmann und Hermes, Grundriſs der Experimentalphysik wurde benutzt. 4 St. Oberlehrer Dr. Brittner.

Naturbeschreibung: Bau und Leben des menschlichen Körpers mit Hinweis auf wichtige Punkte der Gesundheitspflege. Botanik: Das Wichtige aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Kryptogamenkunde mit Hinweis auf die Bedeutung der Organismen für das menschliche Leben. Minera- logischer Vorkursus: Begriff von Mineralien, Gesteinen, Fossilien, von morphologischen, physikalischen, chemischen Eigenschaften der Mineralien; Krystallographie mit ausschliefslicher Betrachtung der wich- tigeren Krystallformen. Die in der Natur vorkommenden Metalle. Schillings Grundriſs der Naturgeschichte (1 Tierreich, II Pflanzenreich) und Rudorff, Grundriſs der Mineralogie wurden benutzt. 3 St. Oberlehrer Dr. Brittner.

Zeichnen: Freihandzeichnen: Diverses Zeichnen, Ornamente nach plastischen Modellen. Tech- nisches Zeichnen: Orthogonale und klinogonale Projektion. 3 St. Hallenstein.