Aufsatz 
Die Schweden in Frankfurt am Main : 3. Bis zu Gustavs Adolfs Anwesenheit in dieser Stadt, 20. Januar 1632
Entstehung
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4. Warum nennt Schiller seineJungfrau von Orleans eine romantische Tragödie? 5. Wie rechtfertigt Schiller die Erschiessung Gesslers durch Tell? 6 Gedankengang des Prologs zuWallensteins Lager von Schiller- 7. Inwiefern verdient der Kurfürst Friedrich Wilhelm den Namen:Der grosse Kurfürst?(Klassenarbeit.) 8. Die Stellung des Wachtmeisters inWallensteins Lager. 9. Ubung macht den Meister.(in Form einer Chrie.) 10. Welche Bedeutung haben Max Piccolomini und die Gräfin Terzky in SchillersWallenstein?

Französisch: Gelesen wurde: Mignet, Histoire de la Révolution française und Athalie von Racine. Grammatik nach Plôtz, L. 66 75, Repetition früherer Abschnitte. Synonyma. Ubungen im mündlichen Gebrauch der Sprache. 5 St. Der Direktor.

Englisch: Sonnenburg, Grammatik, L. 36 bis zu Ende. Repetition der gesamten Grammatik nach Sonnenburg, Englisches Ubungsbuch; wöchentlich ein Domestikum oder Extemporale. Lektüre: Macaulay, History of England, vol. I. 4. St. Prof. Dr. Fritsch.

Geschichte und Geographie: Geschichte des Mittelalters, nach dem historischen Hilfsbuche von Herbst. Geographie von Deutschland nach Seydlitz' kl. Schulgeographie. 3 St. Oberlehrer Dr. Lorey.

Mathematik: Ausgewählte Kapitel aus der neueren Geometrie(Ahnlichkeitspunkt, Transver- salen, harmonische Punkte und Strahlen, vollständiges Vierseit, Pol und Polare). Konstruktionsaufgaben, besonders Dreiecks-Konstruktionen. Ebene und sphärische Trigonometrie. Kettenbruche und diophantische Gleichungen. Kombinatorik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, binomischer Lehrsatz für ganze positive Expo- nenten. Quadratische Gleichungen mit einer und mit mehreren Unbekannten. Repetitionen und Korrektur- arbeiten. Als Lehrbuch diente, soweit möõglich, Kambly's Elementar-Mathematik. 5 St. Oberlehrer Dr. Weiffenbach, im W. 2 St. Algebra Presber.

Physik: Statik und Dynamik der festen Körper; Bestimmung und Messung der Kräfte, Arbeits- grölse derselben. Warmelehre. Akustik. Aufgaben und Korrekturarbeiten. Lehrbuch: Jochmann, Grundriſs der Experimentalphysik. 4 St. Oberlehrer Dr. Weiffenbach.

Chemie und Mineralo gie: Einleitung in die Chemie mit Berücksichtigung der atomistisch- molekularen Theorie. Verschiedene wichtige Metalloide und deren hauptsachliche Verbindungen. Stöchio- metrische Aufgaben. Chemische Zusammensetzung der Mineralien. Wichtige in der Natur vorkommende Salze, besonders Karbonate. Einige Gesteine unter Hinweis auf deren Bedeutung für den Bau der Erd- oberfläche. Rüdorff, Grundriſs der Chemie und Rüdorff, Grundriſs der Mineralogie wurden benutzt. 3. St. Oberlehrer Dr. Brittner.

Zeichnen: Freihandzeichnen: Diverses Zeichnen, Ornamente etc. nach plastischen Modellen.

Technisches Zeichnen: Orthogonale und klinogonale Projektion, Körperdrehung und Körperschnitte etc. 3 St. Hallenstein.

IIz. Unter-Secunda. Ordinarius in O. II2: Prof. Dr. Fritsch, in M. II: Oberlehrer Dr. Brittner.

Evangelische Religionslehre: Allgemeine Einleitung in die heilige Schrift, spez. Einl. in das A. T., verbunden mit Lektüre ausgewählter Abschnitte. Die Geschichte des Reiches Gottes im alten Bunde wurde behandelt, Geographie von Palästina repet., einige Lieder gelernt, früher gelernte repet., desgl. einige Psalmen. Benutzt wurde Noack, Hilfsbuch für den evangel. Religionsunterricht, Bibel, Gesangbuch. 2 St. O. IE: Oberlehrer Dr. Lorey. M. II2: Oberlehrer Dr. Gotthold. Katholische Religionslehre: Kombiniert mit Prima.

Deutsch: Lektüre: Einzelne Teile des Nibelungenliedes, der Gudrun und der Odyssee. Die ubrigen Teile dieser Epen wurden der Privatlektüre überlassen. Goethes»Hermann und Dorothea. Schillers Lied von der Glocke. Verschiedene Gedichte aus dem deutschen Lesebuch von Paldamus,