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vipes] L.) 2““, glänzend ſchwarz ꝛc., zuweilen dem Laub⸗ und Obſtgehölze durch Zerſtören der Blätter ſchädlich.
Auch die Erdflöhe oder Flohkäfer(Altica s. Haltica Jll.), klein, ſpringende Blatt⸗ käferchen, welche zumal an Kohl⸗ und anderen Schotenträgerpflanzen durch Wegnagen der zarten Keimblätter den größten Schaden anrichten, ſind, wie man ſich vorſtellen kann, in zahlreichen Arten auch hier, wie überall, vorhanden; außer dem gewöhnlichen Kohl⸗Erdfloh(Halt. olera- cea F.) und dem mit ſchwefelgelben Seitenſtriemen(H. nemorum L.) finden ſich in dem Pfälzer Verzeichnis noch über 50 Arten angeführt, darunter der als Larve in den Stengeln ſehr ſchäd⸗ liche Reps⸗Erdfloh(H. s. Psylliodes Latr., chrysocephala L.).—
Die beiden ſogen. Trauerhähne oder ſchwarzen Erdkriecher(Timarcha Herr. Schäff.), nämlich T. tenebricosa F., dick und oft über 6““ groß, ſchwarzblau, träge auf Feldraſen kriechend, beim Anfaſſen Oeltropfen von ſich gebend, als dicke, ſchwarzgrüne Larve im Mai an den ſaftigen Blättern des weichen Labkrauts(Galium mollugo L.) zu finden, und auch der ähnliche, etwas kleinere T. coriaria F., ſind hier ähnlich wie um Worms auf Bergraſen gewöhnlich.
Von eigentlichen Blattkäfern oder ſogen.„Hähnchen“ und„Goldſchäfchen“(Chryso- mela L.) ſind einige ähnlich den beiden vorigen auf der Erde im Raſen oder unter Steinen zu findende, wie C. goettingensis L., haemoptera L., sanguinolenta L., ſchwarzblau mit rothem Außen⸗ rand, limbata F.(ähnlich, nur rundum rothrandig), violacea Panz. und das grün⸗ und blauſtreifige cerealis L. auch hier gewöhnlich. Das prächtige Minzenhähnchen(C. fustuosa L.) findet ſich, namentlich zwiſchen Neſſeln, auf Waldminze,(Mentha sylvestris) ziemlich gewöhnlich, auf Hart⸗ heu oder Johanniskraut das mattgrüne C. graminis L., auf Weiden in Maſſe das Weiden⸗ hähnchen(Chr. s. Lina Redtb., aenea L.), auf Pappeln, Weiden und Espen die rothdeckigen, ziemlich anſehnlichen Lina populi L. und tremulae F.; auf Espen des Bingerwald⸗Fahrwegs oft mit den egelförmigen Larvengeſellſchaften gleichzeitig Gonioctena Redtb. rufipes Deg.; an Reben der Gleitkäfer(Eumolpus Kugelann vitis F.) rothbraun, etwas graubehaart, in unſeren Rheingegenden nur vereinzelt, während er mehr im Süden und in Frankreich nicht ſelten durch Zerſtören der Sproßblätter und Geſcheine ſchadet...
Von den walzenrunden, ſtutzköpfigen Fallkäfern Cryptocephalus Geoff.) iſt hier an Schlehen⸗ und Eichenſträuchern ſehr gewöhnlich der feuerrothdeckige mit 4 ſchwarzen Dupfen (Cr. s. Clythra Laich. quadripunctata L.), auf Blumen, beſonders auf Cichoraceen, der ſchön grüngoldene(Cr. sericeus L.), auf magerem Raſen Cr. laetus F., überhaupt wohl 40 Arten (nach dem Pfälzer Verzeichnis 46) bei uns vorhanden.
Von Rindenkäfern(Fam. Protylidae) iſt z. B. der glänzendſchwarze, roth⸗zweidüpf⸗ lige Tritoma F. bipustulatum F., der rothſchulterige Schwammkäfer(Ergis humeralis F.), der vierdüpflige Saftkäfer(Ips quadripus tulata F.), von den Pilzkäfern(Tetratomidae), der rothhalſige und ⸗füßige Pilzkäfer(Tetratoma fungorum Hbſt.) zu erwähnen.
Von der Familie der Kugelkäfer oder Blattlausfreſſer(Fam. Coccinellidae) mögen unter den etwa 4 Dutzenden in der Pfalz vorhandenen Arten hier hervorgehoben werden: der an den Weißdorn⸗Schildläuſen ſchmarotzende, auf deren kleine Jungen Jagd machende Coc. dispar Ill., glänzend ſchwarz mit 2 rothen Punkten, in der Weißdornhecke des Büdesheimer Weges gewöhnlich. Bei Worms fiel mir unter den Blutläuſen an den Apfelbäumen die mit 13 gelbumzogenen Punkten beſtreute, rothdeckige(C. tredecimpunctata L.) auf, welche auch hier vorkommt. Natürlich fehlen die überall gewöhnlicheren C. septempunctata L., C. bi- punctata F., das gelbe mit 12 ſchwarzen Punkten C. s. Micraspis Redtb. duodecimpunctata L., a iehden das rothnierenfleckige C. s. Chilocorus L. renipustulatus Ill. u. ſ. f. auch hier alle nicht.
Die in Schwämmen lebenden verwandten Pilz⸗Kugelkäferchen(Endomychidae), auch als Rinden⸗Marienkäferchen bezeichnet, ſind wenigſtens in dem ſchwarzen mit rothen Extremi⸗ täten gezeichneten Boviſtkäferchen(Lycoperdina Latr. bovistae F.) vertreten. Medicus hat in der Pfalz noch Lyc. succinta L. und Mycetaea Sue hirta Marſh.
Von den düſteren Schatten⸗ oder Trauerkäfern(Tenebrionidae), ſind hier nicht ſo gewöhnlich wie dies um Worms der Fall iſt“), die ſogen. Todtenwagen(Blaps F., mortisaga L.
*) Ich fand daſelbſt an einer düſteren Stelle der Promenade ſ. 5. in der Dammerde des Wegrandes ein ganzes Neſt von grauen, mehlwurmartigen Larven des„Codtenwagens“ beiſammen.


