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der auf graſigen Ddämmen am Wormſer Wäldchen öfter vorgekommene Lamia funesta F., mit ſchwarzem Fleck auf jeder bedufteten Decke, etwas größer, iſt mir zweifelhaft.
2. Mit walzigem Hals: Kragenböcke oder Walzenhälſe(Saperda F.), z. B. der Pappel⸗ odes Hundebock(8. carcharias L.) 10— 14“, gelblichgrau mit ſchwarzem Chagrin wie Haifiſchhaut, der Espenbock(S. populnea L.) ſehr ungleicher Größe, 5—8“, ſchmal, zierlich, ſchwarz, gelb behaart mit hellen Deckendupfen, ſehr auf den Waldespen vorherrſchend, die überall die geſchwollenen Aſtſtellen zeigen, welche die Larven in ſich bergen, auch der Haſel⸗ bock(S. s. Oherea Mulſ. linearis L.) 6“„ lang, nur 1“ breit, tiefſchwarz, als Larve in Haſeltrieben.
d. Schmalböcke(Lepturini), nach hinten auffallend verſchmälert.
1. Bedornter Hals: Zangenböcke oder Schrotkäfer(Rhagium F.), an Eichen, Rh. mordax F. 10““‧, Decken ſchwarz, graufilzig, ſchwarzgeſprenkelt, mit 2 deutlichen rothgelben Binden, an geſchlagenem Nadelholz: Rh. indagator L. 7““‧, kurzhörnig, Decken mit 2 undeut⸗ lichen Binden, worin ſchwarze, kahle Längsleiſten, ebenda auch R. bifasciatum F. 7— 9“, Decken mit 2 ſchiefen, nach der Naht verlaufenden gelben Binden, in Wald auch R. inqui- sitor F. 7— 9“, ſehr nahe Binden, beiderſeits mit kahlem, ſchwarzem Fleck. Von Toxotus Serv. mit cylindriſchem Leib, z. B. humeralis F., ſchwarz, rothe Schultern und Deckenſpitzen, cursor L., dispar Schn., meridianus L.
2. Hals abgerundet: Strangalia Serv. z. B. quadrifasciata L. 8““˙, ſchwarz, Decken mit. 4 breiten gelbrothen Binden, nigra L., attenuata L., annularis F. ꝛc.
Rhamnusium Latr., salicis F., an den rothgelben Warzenkäfer(Thelephorus fuscus) erinnernd, in Weidichten; Leptura L. livida F., rubrotestacea Ill., tomentosa F., Gram- moptera Serv. laevis F., praeusta F. und viele andere mehr, meiſt auf Dolden und blühenden Sträuchern anzutreffen.
Auch die überaus zahlreiche Blattkäfer⸗Familie(Chrysomelidae) wollen wir hier nur eklektiſch behandeln, indem wir nur die erwähnenswertheſten anführen. Das Pfälzer Verzeichnis führt, die zahlreichen ſogen. Erdflöhe mitgerechnet, weit über 200 Arten als bei uns einheimiſch auf, und es dürfte deren bei genauerem Verfahren ein Sammler noch viel mehr bei uns am Rhein zuſammenbringen.
Von Rohrkäfern(Donacia F.) mögen alle um Worms auf Waſſerpflanzen ſich findend, als D. sericea L., dentata Hopp., dentipes F., crassipes F., cincta Germ., lemnae F., sagit- tariae F. u. ſ. f. auch am Rhein⸗ und Nahezuſammenfluß vorhanden ſein.— Der ſchwarze Igelkäfer(Hispa atra L.) findet ſich zuweilen, das Blau⸗ u. Gerſtenhähnchen(Lema F. cyanella L. und melanopa L.) nicht ungewöhnlich, das rothe Lilienhähnchen(Crioceris Geof., merdiyera L.) auf den Stöcken der weißen Lilie in allen Hausgärten, das grün⸗, gelb⸗ und rothbunte Spargelhähnchen(Cr. asparagi L.) ebenda an den zarten Nadeln der Spargeſeüer oft in Menge, ſo auch das rothe mit 12 ſchwarzen Punkten(Cr. duodecim punctata).
Von Schildkäfern(Cassida L.), platt, wie Wanzen oder Schildläuſe den Blättern an⸗ gedrückt, heben wir hervor: C. viridis s. equestris F. auf Minzen; ebenda erſt grün, ſpäter roth C. Murraea L., auf Diſteln C. rubiginosa Ill. grün mit rothbraunem Deckengrund, auf Gänſefuß der auch den Runkelrüben oft verderbliche C. nebulosa s. affinis F., neblig graubraun, als ſtachlige, grünlichweiße Larve im Gaulsheimer Feld auf jungen Gänſefußpflanzen(Cheno- podium album) nicht ſelten. Medicus hat 15 Arten in der Pfalz.
Von ſogen. Forcht⸗ oder Furchtkäfern(Galleruca F.), welche bei der geringſten Störung ſich fallen laſſen, ſind zu erwähnen der ſchwarze G. s. Adimonia Laich. tanaceti L., nicht ſowohl an Rainfarn, als an Schafgarbe, an Chauſſeerändern ꝛc. als Larve oder Käfer zu finden; der Ulmen⸗F.(G. calmariensis L.) 2 ½“‧, braungelb und ſchwarz, zerſtört als Larve junge Ulmen; der Salweiden⸗F.(G. capreae L.) 2 ½“‧, oben braungelb, unten ſchwarz, Larve und Käfer die Salweiden der Wälder zernagend; der Erlen⸗F.(G. s. Agelastica Redtb., alni L.) 2 ½— 3““, dunkelſtahlblau, als Larve und Käfer zuweilen die Erlen eewicſtend, der Schneeballen⸗F. (G. viburni Pk.) 2 ½%, oben braun mit gelblichen Seidenhaaren, als Larve die Blätter der wilden Schneeballenſträucher ſkelettiſirend, der rothfüßige(G. s. Luperus Geof. rufipes[W. flu-


