Aufsatz 
Etude sur le Venceslav de Rotrou
(1647)
Entstehung
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Diktate und Extemporalien, Sprechübungen nach Wandbildern v. Hölzel. 4 St. Achard.

6. Geographie. Die Elemente der mathematischen und physischen Geographie. Die aussereuropäischen Weltteile nach Seydlitz Ausgabe B. 2 St. Spranck.

7. Geschichte. Das Mittelalter. Die Zeittafel wiederholt und beendet. Ge- schichtskarten. 2 St. Fröling..

8. Mathematik. Ober-Tertia. Geometrie: Gleichheit und Aehnlichkeit der Figuren; Rektifikation und Quadratur des Kreises. Berechnungen und Konstruktionen(Kambly) der

Figuren. Algebra: Gleichungen des ersten Grades mit mehreren Unbekannten. Einfache

quadratische Gleichungen; die arithmetische Reihe(Heis). Rechnen: Zins-, Gesellschafts-, Mischungsrechnung(Schellen). 5 St. Glaser.

Unter-Tertia Geometrie: Lehre von den Winkeln und Parallellinien; Kongruenz der Dreiecke; Parallelogramme; der Kreis. Leichte Konstruktionen nach Kambly. Algebra: Begriff und Einführung der negativen Zahl; die 4 Spezies in allgemeinen Zahlen; Potenzen mit ganzen Exponenten; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten nach Heis. 3 St. Spranck. Rechnen: Gewinn- u. Yerlustrechnung, Zinsrechnung; Verteilungs- und Mischungsrechnung nach Schellen. 2 St. Zins.

9. Naturkunde. Ober-Tertia. Im Sommersemester: Botanik,(das Wichtigste aus der Anatomie der Pflanzen, Pflanzenbeschreibungen, Uebungen im Bestimmen nach dem na- türlichen System. Im Wintersemester: Allgemeine Eigenschaften der Körper, Besprechung einiger Elemente und deren Oxyde und Salfide. Krystallographie, bes. das reguläre System. 2 St. Spranck Uyuter-Tertia. Im Sommersemester. Botanik: Das Wichtigste aus der Auatomie der Pflanzen; Pflanzenbeschreibungen; Uebungen im Bestimmen nach dem natür- lichen System. Im Wintersemester: Zoologie. Das Wichtigste aus der Lehre vom Menschen, die Reptilien, Amphibien, Fische und die Insekten. 2 St. Zins.

10. Zeichnen. Figuren mit Spirallinien von Kumpa; einfache, stilisierte Ornament- formen nach Wandtafeln von Kolb Nr. 1824, Körperzeichnen nach einfachen Gips- und Holzmodellen; Uebungen im Schattieren und Tuschen. 2 St. Achard.

II. Progymnasium.

* Sekunda.

Ober-Sekunda. Ordinarius: Ordentl. Lehrer Fröling. Unter-Sekunda. Ordinarius: der Direktor.

1. Religion.(Evangelisch). a. Kirchenlied. Gelernt(Württ. Gesangbuch) Lieder der neueren Dichter: Arndt, Novalis u. Rückert, Lieder von Luther, Flemming, Rinkhardt, P. Gerhard. L. Henriette, Francke u. Gellert wiederholt. b. Bibelkenntnis. Die Bibelkunde (Noack§ 1 bis 45). Gelesen einige Stücke aus der Apostelgeschichte. c. Kirchengeschichte: Von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart(Noack§ 46 95). Die fünf Hauptstücke des Ka- techismus wiederholt. 2 St. Vömel.

2. Lateinische Sprache. Repetition der Syntax und der schwierigen Ab- schnitte der Formenlehre Stilistik und Synonymik. Abwechselnd jede Woche ein Exercitium dom, und Extemp, teils nach Süpfle 2. Teil, teils nach Diktaten, meist im Anschluss an die

Lektüre; schriftl. Uebersetzungen aus dem Latein, ins Deutsche. Gelesen wurde Ciceros Laelius und die Rede für Roscius, Livius B. XXII, Vergil Aeneis B. I u. II ganz, III u IV mit Auswahl. Memorieren von Versen. Die Obersekundaner wurden in einer geson-

derten Stunde geübt, mündliche und schriftliche Inhaltsangaben gelesener Abschnitte in latein. Sprache zu machen. 8 St. Schulze.

3. Griechische Sprache. Abt. I. Wiederholung der Formenlehre. Syntax des

Verbums. Abwechselud jede Woche ein Exercit. aus Halm, II., 2 u. Klassenarbeit. Lektüre: