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Nach Abzug dieser Vorläufer rückt also das HM mit den zwei schon beschriebenen Ausläufern heran. Von ihm erstreckt sich 8a westlich von Irland vorbei ein weiterer Aus- läufer nach S. Derselbe überstreicht am 3. die britischen Inseln, streckt sich 9a durch die Nordsee und ist°p schon nach Finnland gelangt.(S. Fig.)
Figur 6.
Der nächste Ausläufer streicht 9a mit NS-Richtung westlich von Irland vorbei. reicht 10a von Norwegen nach Holstein, 11a vom Bottnischen Meer nach Rußland. Er dringt schon tiefer in das Festland ein als seine Vorgänger.
Der folgende Ausläufer zieht sich 10a durch England bis Frankreich, 10p über die Nordsee bis Westdeutschland. Er macht sich von seinem HM los und bildet selbständige TM an verschiedenen Stellen Deutschlands aus.
Ganz dem Zuge der Jeildepressionen entsprechend läuft das Regenwetter in der Umgebung des HM. Es kommt mit dem HM selbst am 7. in Irland und Schottland ein Regengebiet an, und an jedem Tage ist in allen Gegenden, die von einem Ausläufer über- strichen werden, Regen zu verzeichnen. Da die Ausläufer von Tag zu Tag weitere Gebiete überfahren, dringt auch das Regengebiet immer weiter in das Festland ein. Die äußerste Grenze für die TMI bildet ein Streifen höheren Druckes, der sich vom 8.—11. von Spanien aus über die Alpen nach dem Osten erstreckt, und auf welchem schwache Hochdruckwellen entlang wandern. Dieser Streifen ist auch die Grenze für die Regengebiete.
Der nächste Ausläufer, den das HM aussendet, reicht 10 p westlich an Irland vorbei nach SSW, 11 a über die Nordsee nach Südfrankreich. 11 p über Holstein nach Westdeutsch- land. Dieser Ausläufer weist an seiner Spitze sofort bei seinem Auftreten(11 a in Frank- reich) ein starkes selbständiges TM(=3 7,60) auf. Er hat mit demselben den Streifen höheren Druckes durchbrochen und ein östliches schwächeres H von seinem westlichen Hauptteil abgetrennt.


