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Berechnet man den Durchschnitt aller sSo erhaltenen Dichten für die 290 ver- schiedenen Gebiete, ohne deren Grôße. Lage oder Zusammenhang zu berücksichtigen, so erhält man eine mittlere Gesamtdichte von 5,10 mm. Für die einzelnen Lebenstage der Gebiete ergeben sich die mittleren Dichten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. lag 4,35 4.94 5,48 5,52 5,32 6,02 4,73 mm in 59 59 53 2 29 14 9 Fällen.
Diese Dichte der Regengebiete ändert sich also im Laufe ihrer Lebenstage wenig. Sie steigt bis zum 3. Tage rasch, um dann ungefähr auf derselben Höhe zu bleiben.
Der hohe Wert für den 6. Tag findet seine Erklärung, wenn wir die 14 Regen- gebiete gesondert betrachten, die 6 und mehr Tage dauern. Deren Durchschnittsdichte ist 5,9 mm. Regengebiete von langer Lebensdauer haben eine größere Dichte als die von kurzer. Am 5. Tage wird die Dichte durch die ersterbenden 15 von 29 Gebieten, die 5 Tage dauern, besonders stark heruntergedrückt, während am 6. nur 5 von 14 zum letzten Mal auftreten.
Berechnet man diese Größen nur für Gebiete, die selbständig in das Kartenfeld eintreten und es durchziehen, und nimmt die anderen, die durch Abtrennung, Zersplitterung oder als sekundäre Gebilde entstanden sind, aus, so erhält man als, mittlere Dichte für die 46 selbständigen Gebiete an 228 Tagen 5,33 mm. Die Durchschnittsdichte für die übrig- bleibenden unselbständigen Gebiete ist 4.04 mm in 62 Fällen, also 24% geringer. Für den ersten Lebenstag dieser Gebiete ergibt sich gar nur eine Dichte von 3,86 mm. Die Regendichte nimmt durch Teilung der Regengebiete ab. Dagegen geben die Gebiete, die durch Vereinigung selbständiger Gebiete entstanden sind. eine mittlere Dichte von 6,99 mm, also 31% mehr als den Durchschnitt, und für den ersten Tag nach der Vereinigung sogar 7,18 mm. Die Regendichte nimmt durch Vereinigung der Regengebiete zu.
Um die Beziehungen zwischen Dichte und Größe festzustellen, wurden die Gebiete nach ihrer NS-Ausdehnung entlang den Längengraden eingeteilt. Es fanden sich folgende
Regendichten:
NS-Ausdehnung bis.. 20 50 7⁰ 9⁰ 12⁰ westliche außerdeutsche RG. 44 4.4 4.9 5,4 6,1 mm RG mit Teilen in Deutschland. 4.2 4,8 5,5 5,9 6,5„ RG bei den Arten. 4 5 4.6 532 5.7 6,4„
Die Dichte des Regens wächst also mit der Größe des Gebietes.
Betrachten wir die Dichte in ihrer Beziehung zur Lage. Daau teilen wir die Gebiete ein in nördliche, mittlere und südliche, je nachdem ihre Mitte nördlich vom 54., zwischen dem 50. und 54., oder südlich vom 50. Breitengrad liegt.
Regengebicte: westl. außerdeutsche deutsche zusammen
nördliche 4,5 mm(60 Fälle) 4.4 mm(44 Fälle) 4.5 mm.(104 Fälle) mittlere 4,7„(18„) 5,2„(72„) 5,1„(90.) südliche 6,2„(20„) 616„(63„) 6,5„(33„)
Die Regengebiete haben eine umso größere Dichte, je südlicher sie liegen.


