Aufsatz 
Die sommerlichen Regengebiete in West- und Mitteleuropa
Entstehung
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Front: 44(80). Nittl. Geschw. 418(387) km. 4 Richtung XW N NNE NE ENE E ESE SE 8 SW W

Anzahl 1 2 2 6 4 14(43) 3 8 1 1 7)

Geschw. 310 215 270 428 390 467(417) 4714 444 205 325(205) Rückseite: 28(57). Mittl. Geschw. 390(329) km.

Richtung NW N NE E SE S SW W

Anzahl 1 2 5 5 8(32) 5 2(5)

Geschw. 200 250 330 378 661(395) 279 209(106)

Die eingeklammerten Zahlen geben die Größen an, wenn die Bewegungen des Ostrandes nach E und des Westrandes nach W als Bewegungen der Front, die des Ost- randes nach W und des Westrandes nach E als solche der Rückseite hinzugerechpet sind.

Spitze: 34. Mittl. Geschw. 536 km.

Richtung NW N NE E SE 8 SW Anzahl 1 2 14 6 5 4 1 1 Geschw. 250 805 525 612 576 425 320 250 Rückpunkt: 9. Mittl. Geschw. 737 km. Richtung NW N NE E SE 8 SW W Anzahl 1 2 5 1 Geschw. 630 800 750 650 Westrand: 31. NMittl. Geschw. 273. Ostrand: 34. Mittl. Geschw. 344. nach E W nach E W Anzahl 24 7 29 5 Geschw. 294 205 385 106 Zahl aller Messungen: 190. Mittl. Geschw. 410 km. Richtung NW N NE E SE 8 SW W Anzahl 4 1 2 7 29 20 82 11 15 4 14

1 Geschw. 348 650 215 407 468 543 412 469 379 166 325 185

Durchschnittlich bewegen sich also die einzelnen Teile der Regengebiete mit einer täglichen Geschwindigkeit von 410 km; in der Stunde werden 17,1 km zurückgelegt.

Die niedrige Geschwindigkeit der Gesamtgebiete rührt davon her, daß nur lang- same Gebiete an zwei Tagen ganz im Bereich der Karte lagen.

Eine Messung der Bewegung von Front oder Rückseite ist bei langsamen Gebieten viel häufiger möglich, als bei schnellen, die ihre Gestalt stärker verändern. Infolgedessen sind diese Geschwindigkeiten bedeutend niedriger als die von Spitze und Rückpunkt.

Die Geschwindigkeit des Ost- und Westrandes ist wesentlich kleiner als die der anderen Stücke, weil sie gewöhnlich nur an ganz langsamen Gebieten festgestellt werden konnte. Dabei ist die Geschwindigkeit des vorderen Randes wesentlich größer als die des hinteren und verhält sich zu dieser für die Bewegung nach E wie 1,31: 1, für die nach W wie 1,97:1. Daraus ist in Übereinstimmung mit Leß auf eine Vergrößerung dieser Gebiete zu schließen.

Die Frage nach einer Längenveränderung der übrigen Gebiete kann man lösen, indem man die durchschnittlichen Geschwindigkeiten der Stücke an den Vorderseiten mit denen an den Hinterseiten vergleicht. Diese Geschwindigkeiten sind 470 km(78 Fälle)