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land(13). Ihm folgt, 14 a in England, ein zweites. Das. RW wird durch einen Ausläufer des östl. atlant. M eingeleitet.(12 a Schottland. 12 p Nordsee) und fortgesetzt durch einen zweiten, der weiter s. vordringt und sich 13 a zum Kanal, 14 a über Norwegen bis Helgoland erstreckt. Er bildet ein selbst. TNI aus(14p kieler Bucht. 15a Posen) und verursacht das RW in dem abgetrennten südl. Teil von A.
C. 14.—17. IX. Einbruchstelle: Schottland. Das RG zieht mit seiner Hauptmasse nô. ab. Ein südl. Teil(15. England) zieht zum 16. auf die Nordsee und zum 17. bis auf einen Rest in Westdeutschland 5. ab.
Wetterlage: Ein H reicht 15a von England bis Ostdeutschland. In dem nö. ziehenden Hauptteil des Gebietes wird das RW eingeleitet durch das HNMI, das auf Straße I ziehend 14p nw. von Schottland auftritt und 16a nach Lappland gelangt. dann sö. weiterzieht. Ein Ausläufer erstreckt sich 14 p und 15a deutlich nach Schottland, reicht 15p auf die Nordsee und 16a durch Schweden bis zur Elbemündung. Mit seiner äußersten Spitze setzt er das RW im abgetrennten Teil von O in Gang und wandert 6. ab.(17 a Finnland-Polen.)
D. 16.— 22. IX. Einbruchstelle: Frankreich. Das Gebiet überzieht bis zum 18. ganz Frankreich, reicht am 19. an den Rhein, am 20. bis zur Wesermündung und bedeckt die Alpen. Am 21. liegt es in der Schweiz und Osterreich und ist am 22. bis auf kleine Reste ö. abgezogen.
Wetterlage: Ein H zieht von Irland(16 a) nach E über Ostdeutschland(18 a) und nõö. weiter. Von Süden her dringen in dasselbe mit Ausläufern über Frankreich schwache M, die n. wandern und 19a über Frankreich, 20 a über Süd- und Westdeutschland zerstreut liegen, dann am 21. und 22. von einem im Norden sich ausbreitenden H nach S abge- drängt werden.
3. Allgemeine Eigenschaften der Regengebiete. a) Fortbewegung.
Zur Feststellung der Richtung der Fortbewegung dienten die schon erwähnten Wanderkarten, die ganz Europa übersehen ließen. Für die Messung der Geschwindigkeiten wurden Wanderkarten im Maßstab 1: 2000 000 benutzt.
Nur in wenigen Fällen lagen abgeschlossene Gebiete ganz im Bereiche der Karte. Gesamtgeschwindigkeit war deshalb selten zu messen. In den meisten Fällen ließen sich genauere Maße nur an Front. Rückseite, Spitze oder Rückpunkt gewinnen.
Die Geschwindigkeit der Front wurde so gemessen. daß in der Fortpflanzungs- richtung Parallelen gezogen wurden. auf denen durch die Vorderränder Strecken abgeschnitten waren, deren Durchschnitt berechnet wurde. Breitete sich ein Regengebiet aus, So wurden an Stelle der Parallelen divergente, bei Zusammenziehung konvergente Linien gezogen. Für die Messungen an der Rückseite gilt das entsprechende. Es kam ziemlich häufig vor, daß das Regengebiet seine Form sehr wenig oder gar nicht änderte, dann führte diese Be- stimmungsart zu genauen Ergebnissen.
In anderen Fällen konnte nur die Bewegung der Spitze, des am weitesten in der Fortpflanzungsrichtung vorgestreckten Teiles des Regengebietes, oder des Rückpunktes, des am weitesten zurückliegenden, gemessen werden. Wenn es möglich war. die Geschwindig- keit von Front oder Rückseite zu gewinnen, wurden diese beiden Punkte nicht mehr für die Berechnung herangezogen.


