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Za bis Galizien), die das RW im Gebiet einleiten und dasselbe zur Vereinigung mit W führen. Am 4. dringt das atlant. H(siehe W) nach Deutschland vor und drängt alles 5. ab.
v. 3.— 7. IX. Einbruchstelle: Schottland-Irland. Das Gebiet liegt am 3. und 4. über den bpritischen Inseln und zieht nõ. ab, ohne Deutschland zu berühren.
Wetterlage: Ein H liegt 3a über Biskaya und streckt sich bis Ostdeutschland. Auf dem Atlant. Ozean liegt vom 3.—7. ein starkes HM, das Abzweigungen nach NE aussendet, welche in nordöstl. Richtung über die brit. Inseln streifend hinwegziehen und das RG' speisen.
VI 5.—°. IX. Einbruchstelle: Kanal. Das RG bedeckt am 5. den Kanal und seine Ränder, dehnt sich zum 6. aus und sendet einen Teil nach Süddeutschland. Am 7. reicht es zusammenhängend nõ. bis zur Ostsee. Ein Teil zieht nun weiter nõ. und über die Nord- see(8.) und Skandinavien ab. Ein sücdlicher Teil reicht am 8. von der Schweiz bis zur Weichsél und zieht über Polen(9.) nach E ab.
Wetterlage: Ein H liegt 5a über Süddeutschland und wandert langsam ö. Von dem großen atlantischen M(5 a 55°n., 25 ⁰0w., S. Y) hat sich ein Teil abgezweigt und rückt über Biskaya(5 p) heran. Mit einem Ausläufer leitet er das RW ein. Derselbe dringt bis 6a tief nach Frankreich ein und wandert mit seinem schwachen HM rasch nö.(6 Schott- land-Westfalen, 7a Norwegen-Sachsen, 3a Nord-Atlant.-Finnland). Das RW wird fortgesetzt durch einen zweiten Ausläufer(7a Spanien, 7 p Schottland-Thüringen, 8 a Skandinavien- Schlesien. 3 p Rußland) und im südl. Teil durch selbständig gewordene schwache M.
7. 7.— 17. IX. Einbruchstelle-Schottland-Irland.(S. Fig. 6.) Das RG zieht sö. und dringt am 9. nach Deutschland vor. Am 10. bedeckt ein südöstl. Teil N-Frankreich, Nittel- und N-Deutschland bis zur Oder. während ein nordwestl. Teil in England liegen bleibt und zum 11. n. abzieht. Der festländische Teil reicht am 11. von Südfrankreich bis Schweden. Bis zum 15. reicht er in schmalem Streifen, nur wenig hin- und herziehend, von Ostfrank- reich nach der Ostsee. Der nördl. Teil ist am 16., der südl. am 17. verschwunden.
Wetterlage: Bis zum 10. Wandert von Spanien ein schwaches H über Süddeutsch- land und bis zum 12. ein anderes über die Alpen nach dem Osten. Ein starkes HM liegt am 7. w. von Schottland, zieht zum 0. in den N. dann ö. über Schweden(11 a) bis(12 a) nach Finnland(siehe V und V9. Das RW wird durch das HNM selbst in England eingeführt, fortgesetzt und auf das Festland geleitet durch eine Reihe von starken Ausläufern, die mit dem HM östlich ziehen, dasselbe mit cyklonaler Drehung umkreisen und dabei weite Gebiete überstreichen. Am 12. tritt die Wetterlage in ein anderes Stadium. Das südwestl. H überzieht bis 13 a Norddeutschland mit einem Ausläufer und das RW wird fortgesetzt qurch TM eines M. das auf dem Mliittelmeer auftritt.(TM 13 p, 14 a Schweiz). Diese durch- prechen mit Hilfe eines Ausläufers eines neuen atlant. M(14p nôrdl. Atl.) den Streifen hohen Druckes(14 a Irland-Rußland), und es bildet sich wieder ein Streifen tieferen Druckes, der 15 a von der Ostsee bis zur Adria reicht und eine Reihe von selbständigen TM aufweist, die das RW auch am 16. fortsetzeen und dann von einem über England andringenden H nach E abgedrängt werden.
A 11.— 15. IX. Einbruchstelle: Schottland-Irland. Das RG reicht am 12. nach Nor- wegen, zieht zum 13. auf die Nordsee, zum 14. ganz hinüber und dann ö, ab. Am 13. trennt sich über der südl. Nordsee ein Teil ab, der über Holstein(14) und Südschweden(15) nô. z. T. über Ostpreußen(15.) 5. abzieht.
Wetterlage: Ein HNM zieht auf Straße l. gelangt 12 a in den N von Schottland und zieht bis 15 a nõ. ab. Ein H naht 11 p auf Biskaya und sendet Teile durch Norddeutsch-


