— 18—
aus, dehnt sich zum 24. weiter 5. aus und wird in seinem westlichen Teil am 25. von W aufgenommen. Der östl. Teil zieht ab.
Wetterlage: Ein H wandert am 21. von Frankreich nach Osteuropa. M liegen auf dem Atlant. Ozean(21 a nw. Schottland siehe C) und dem Mittelmeer. Die äußersten Aus- läufer dieser H durchbrechen den Streifen höheren Druckes deutlich 22 a über dem Boden- see und leiten das RW ein. Das dort sichtbare T M liegt bis zum 25. in der Schweiz, seine Bewegung ist gering wegen der Lage auf einem Sattel. Dann wird es von den Ausläufern eines westl. Gebietes(s. RG WI) aufgenommen.
W. 24. VIII.— 1. IX. Einbruchstelle: Kanal. Das Gebiet tritt nach einem Vorläufer am 24. in Irland und der Bretagne auf. Es wandert rasch 6., reicht am 25. nach Holland und überzieht zum 26. das ganze Festland bis an die russische Grenze. Nunmehr langsamer ziehend, bedeckt es das ganze Mitteleuropa, bis es am 30. Britannien, am 31. Frankreich, am 1. Süddeutschland frei läßt. Zum 2. wird es von dem von NW her nachrückenden Gebiet X eingeholt.
Wetterlage: Das Wetter im Gebiet wird beherrscht von einem starken HXYMI, das von SW kommend 25 p den Eingang zum Kanal erreicht. vom 26. bis 28. nô. durch England zieht und sich am 28. auf der Nordsee mit einem rasch von W nachfolgenden M(28 a W-Irland) vereinigt. Mit ihm zieht es über die Ostsee(30 a) zum 31 a nach Livland und n. weiter. Der zweite wetterbestimmende Faktor ist das Azoren-Maximum, das 21.—30. unge- fähr bei 35 n., 35°w. auf dem Ozean liegt. Von ihm gehen Ausläufer aus. Einer zieht n. an Schottland(25 a) vorüber nach Finnland(27 a) zur Vereinigung mit einem H., das schon seit dem 22. in Lappland liegt. Das H bleibt dort bis 30., dann zZieht es nõ. ab. Ein anderer Ausläufer erstreckt sich 26.— 31. nach Spanien. Ein dritter reicht 30 a nach Schott- land und streicht mit anticyklonaler Drehung bis 4a zum Elsaß. Er treibt W aus West- deutschland hinaus.
Das RW wird eingeleitet durch einen vorauseilenden Ausläufer, der 24 a bei Irland zu erkennen ist, bis 25 a auf die irische See und dann nòô. weiterzieht. In England setzt das HNM das RW fort. In Frankreich wird es eingeleitet durch einen zweiten stärkeren Ausläufer, der mit seinem HM wandert und von ihm aus 24 a und 25 a nach Mittelfrank- reich, 26 a nach Württemberg. 27 a nach Polen, 28 a auf die südl. Ostsee reicht, dann ver- flachend nach N zieht. Ein weiterer Ausläufer setzt das RW fort; er reicht vom HM aus 28 a nach Südfrankreich, 20 a nach Böhmen. 30 a zum Schwarzen NMeer. Beide Ausläufer drehen sich cyklonal um ihr HM. Ihre äußersten Teile werden selbständig und ihre M wandern anticyklonal um das H. Beispiel: 28 a Südfrankreich, 20a Oberitalien. 30 a Adriat. Meer. Vom 20. an sind es 2 rückwärtige Ausläufer, die das RW fortsetzen.
X. 31. VIII.— 5. IX. Einbruchstelle: Schottland-Irland. Das RG streckt sich schon am 1. nach Frankreich hinein und überzieht zum 2. ganz Deutschland. dem Gebiet W in den Rücken dringend. Zum 3. Zieht es ganz nach Deutschland, läßt zum 4. den Westen frei und zieht zum 5. 5. ab.
Wetterlage: Das HM, dessen Zug wir bei W petrachtet haben, wandert von Livland (31 a) bis 2 a nach Lappland, kehrt dann um und zieht bis 4a nach Livland zurück, dann S6. ab. In cyklonaler Drehung um dasselbe tritt 31 a am Nordkap ein M auf, das am I. IX. an der norwegischen Küste entlang über Südnorwegen(2 a) und Südschweden(3 a) nach Polen(4 a) und weiter ö. zieht. Es sendet wieder Ausläufer aus.(Beispiel: 2a bis England,


