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RW im Hauptteil von Q. Ein Ausläufer, 14 a in Schottland deutlich sichtbar, leitet das RW ein, reicht mit seinem HM ö. ziehend 15a in die Kieler Bucht und bildet ein selb- ständiges TNI aus, welches das RW in dem ostdeutschen Teil von( fortsetzt. 16 a liegt es bei Brandenburg und zieht sö. ab.(Die Regenzeiten lassen dieses TAM als Erreger des Regens kenntlich werden).
R. 14.— 18. VIII. Einbruchstelle: Frankreich. Das Gebiet weist am 14. zwei Teile in X-Frankreich und am Rhoneknie auf. Hinter ihnen her überzieht das Hauptgebiet am 15. ganz Prankreich, erstreckt sich zum 16. bis an die Warthe, zieht zum 17. s5. und ist am 18. bis auf ein Stück über den Ostalpen verschwunden.
Wetterlage: 14 a lagert ein ausgebreitetes H über Europa mit einem Kern in Deutschland. In dieses dringt mit einem nordöstl. Ausläufer ein schwaches M von Biskaya uber Frankreich ein und leitet das RW ein, dann wandert es nö. und reicht 15 a von Frank- reich bis XW-Deutschland. Am 16. ist das H mit Hilfe von Ausläufern eines nördl. M durchbrochen(siehe() und die Verbindung mit diesem M hergestellt. Auf der Linie Normandie-Thüringen-Pommern haben sich eine Anzahl selbständiger TM ausgebildet. Diese Furche wandert, gedrängt von einem von der Nordsee kommenden H, ö. und ist 18 a bis auf einen Rest, der in Vorarlberg das RW fortsetzt, abgezogen.
S. 16.—21. VIII. Einbruchstelle: Irland. Das RG bedeckt am 17. die brit. Inseln, am 18. auch das ganze Nordseegebiet, zum 19. zieht es ganz nach Deutschland, zum 20. weiter 6. und lagert im W ein von England nachrückendes Gebiet S“ an. Zum 21. zieht es dann ö. ab.
Wetterlage: Auf dem Atlant. Ozean zieht ein starkes HM auf Straße IJ. Es liegt 18 a im NW. 10a im N von Schottland, erreicht am 20. Norwegen und am 21. Finnland. H-ge- biete liegen 16a und 17a über Spanien und der Nordsee und ziehen ö. Das RW wird eingeleitet durch einen Starken Ausläufer des atlant. M, der am 17. in England zu erkennen ist. Der- selbe reicht, seinem HM folgend. 18 a über Schottland auf die Nordsee, 19 a über Jütland nach Sachsen, 20 a über Kurland nach Russisch-Polen. Ihm folgt ein zweiter, ähnlicher Ausläufer. der 19a über Schottland nach England, 20 a über Jütland nach Pommern reicht, und ein dritter. dessen selbständiges M 20 a in England auftritt, bis 21 a ganz Norddeutsch- land durchzieht und RG S“ bringt. Ein H(20 p Spanien) dringt rasch über das Festland (21p Schlesien) und drängt alles ab.
U. 20.— 26. VIII. Einbruchstelle: Irland. Das RG überzieht zum 21. die ganzen brit. Inseln, am 22. die Nordsee und ihre Festlandsküste, am 23. bedeckt es Nord- und Ostsee und deren Küstengebiet, am 24. liegt noch ein Teil über den dänischen Inseln und zieht über die nördl. Ostsee bis zum 26. ab.
Wetterlage: Ein Absenker des Azoren-Maximums wandert am 20. von Biskaya auf die Nordsee und dann nô. weiter. Auf dem Ozean naht(20 a 50°n., 30° w.) ein HMü und zieht durch Schottland(2 p) auf die Nordsee(3 a), dann über Südschweden(24 a) nach Rußland. Ein starkes TNMI dieses Ausläufers(20 a Irland) leitet das RW ein, wird aber dann durch das H nach N gedrängt. Ein Rest taucht 21a in England nach Vorüberfluten der Hoch- druckwelle wieder auf und zieht rasch auf das Festland bis 22 a an die Lahn, dann wahr- scheinlich nô. weiter. Ein anderer Ausläufer dringt 21 p über Irland auf das Festland vor und durchwandert dieses nô. Schließlich setzt das HM selbst das RW fort. 3
V. 21.— 25. VIII. Entstehungsort: Vorarlberg. Das RG bildet sich 21. VIII. in Vorarl- berg, breitet sich zum 23. über das ganze Alpenland und mit einem Zipfel bis Sachsen


