Aufsatz 
Die sommerlichen Regengebiete in West- und Mitteleuropa
Entstehung
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RGJ in Verbindung tritt, dann. weiterzieht. Aus ihm wird ein TM durch ein südwestl. H(17 p Spanien) am 17. in der Provence abgetrennt und wandert nach Osten(18 a. 19 a Oberitalien), das Gebiet H speisend.

J. 15.19. VI. Einbruchstelle: Ostdeutschland.(S. Fig. 1. 10.) Am 15. treten 3 Vor- läufer in Ostdeutschland auf, am 16. bedeckt das Gebiet den Ostrand Deutschlands und reicht am 17. nach Aufnahme von E von Ungarn bis Norwegen, nimmt dann Teile von H auf und zieht zum 19. bis auf Reste in Ostdeutschland und Dänemark. ab.

Wetterlage: Vom Schwarzen Meere(15 a) her kommt ein HM, das 18a Schlesien, 19 a die Ostsee erreicht. Es wandert anticyklonal um das H. das 15.17. in Finnland liegt und dann S. zieht.(S. RG E). Der Ausläufer, der das RW einleitet, erstreckt sich 16 a nach W und wandert bis 17 a nach Posen, bis 18a auf die westl. Ostsee, wo er in Verbindung tritt mit den Ausläufern des westl. M(S. H.) und. abzieht.

K. 18.20. VI. Einbruchstelle: Schottland-Irland.(s. Fig. 9). Das Gebiet bedeckt 18.19. die brit. Inseln bis auf den SE. breitet sich zum 20. über Norwegen aus und reicht am 21. über die Ostsee nach Pommern. Am 22. bedeckt es ganz Ostdeutschland und tritt in Verbindung mit RG H Nit diesem zieht es bis 25. w., dann dehnt es sich, inniger mit ihm verschmolzen, auf die Nord- und Ostsee aus und zieht zum 20. bis auf einen Rest in Ostpreußen. ab.(Zug s. Karte 0).

Wetterlage: Ein H streckt sich 18. 21. von Frankreich nach Deutschland hinein und zieht dann n. über England(22 a) nach Skandinavien(24 a, 25 a). dann s6.(27 29 a Rußland). Ein HM, das 18a sw. von Irland liegt(S. RG H), rückt in anticyklonaler Be- wegung um dieses H zum 21 a in den N von Schottland. bis 22 a nach S-Schweden, dann s. und liegt 23 a in 2 Teilen in Rußland und NE-Deutschland. Der deutsche Teil wird flacher und zieht bis 26 a durch Mitteldeutschland auf die südl. Nordsee. Dort erhält er durch Aus- läufer eines Mittelmeer-Minimums(s. H) wieder eine beherrschende Stellung. zieht bis 20 a langsam nach Norwegen und. ab.(Zug' s. Karte 0). Dieses M trägt das RG mit nur schwachen Ausläufern. Vom 26. an bildet es rückwärtige Ausläufer aus(z. B. 27 a Rheinhessen, Harz, Böhmen, Posen)., die das RW in K und H fortsetzen. Ein von S vordringendes schwaches H(29 a Tirol) treibt alles. ab.

H 21. 29. VI. Einbruchstelle: Böhmen. Das Gebiet liegt am 21. in Galizien(s. H). rückt am 22. nach Osterreich vor und tritt in Verbindung mit K und folgt als südl. Teil des Gesamtgebietes dessen Zuge(s. dieses).

Wetterlage: Das RW wird eingeleitet durch schwache westl. Ausläufer eines M. das 21. und 22. von Rußland her einrückt und bis 24 a auf das ligurische Meer zieht. Hier liegt es bis 25 a und sendet TM nach Deutschland, die 26 a in Verbindung mit den TM von K ein selbständiges Müin Belgien erzeugen. Die Bewegung der M wird durch antizyklonalen Zug um das bei K beschriebene H bestimmt.

L. 27. VI. 3. VII. Einbruchstelle: Kanal. Das Gebiet bedeckt am 28. die West- hälfte Frankreichs und den Kanal, dehnt sich zum 29. und 30. über England und bis an den Rhein aus und teilt sich dann. Ein Teil zieht. und liegt am 2. über den dänischen Inseln und dem Elbegebiet. zum 3. zieht er bis auf einen kleinen Teil 5. ab. Der westliche Teil lagert 2. und 3. über England und zieht. ab.

Wetterlage: 27 a liegt ein H über Spanien, ein M über der Nordsee(siehe K), ein zweites sw. von Irland. Das RW wird eingeleitet durch einen schwachen Ausläufer des Nordsee-M. der 27 p undeutlich bei Irland. 28 a deutlich selbständig an der Loire, 20 a am