Aufsatz 
Die sommerlichen Regengebiete in West- und Mitteleuropa
Entstehung
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C. 2.5. VI. Einbruchstelle: Irland und Schottland. Das Gebiet erstreckt sich am 3. und 4. nach Norwegen hinüber und wandert. ab, ohne Deutschland zu berühren.

Wetterlage: Das RW wird eingeleitet und fortgesetzat von einem HM, das auf Straße l am 2. und 3. nw. an Schottland vorbei bis 5 a nach N-Skandinavien wandert.

E. 3. 16. VI. Einbruchstelle: Kanal.(s. Fig. 1, 3, 10). Das Gebiet tritt mit 4 Stücken in England und Frankreich auf. Zum 4. dringt ein Teil E vorauseilend in Nord- westdeutschland ein und zieht ö. weiter, der rückwärtige Teil bedeckt am 6. die Kanal- landschaften und vereinigt sich am 7. mit dem ersten zu einem Streifen von lrland bis zur Weichsel, der am 8. schmäler wird, zum 9. s. wendet und sich teilt. Ein östl. Teil zieht 86. ab, der westliche dehnt sich zum 10. und 11. über Frankreich und das Alpengebiet aus. zerfällt dann aber zum 13. in viele Teile(15), die nun wieder am 14. und 15. langsam .(16. Elbemündung) und dann abziehen.

Wetterlage: Ein H liegt 13 a in Mitteldeutschland. In seinen Rücken dringen aus dem Ausläufer eines 3 p n. von Schottland liegenden HM, der über Schottland nach Frank- reich reicht, TM und leiten das RW ein. Dieser Ausläufer reicht, immer von seinem HNM aus, nach östl. Wanderung 5a von Lappland nach Brandenburg, 6a von Finnland, 7 a 9 a von Rußland, 10 a, 11 a von Serbien, 12 a von Dalmatien, 13 a von ltalien nach Frankreich. In ihm Sind immer einige TM zu erkennen, die anticyklonal um ein starkes H wandern. Dieses liegt 5a w. von Irland, zieht bis 11 a n. um Schottland herum auf die nördl. Nord- see, dann nach Abtrennung eines östl. Ausläufers durch Schweden nach Finnland, wo es vom 13. bis 17. liegt und dann ö. abwandert. Am 13. kommt unter Einfluß eines von W herannahenden Starken M und eines H in Spanien die Westbewegung der TM des RG E zum Stehen. 13. und 14. liegen diese TMI auf der Linie Irland-Korsika und beginnen lang- sam n. vorzudringen. Eins von ihnen zieht 13 a SE-Frankreich, 14 a Garonne, 15 a mittl. Loire, 15p Belgien, 16a Nordsee. Zum 17. treten diese TM mit den Ausläufern eines östl. M in Verbindung und die Reste von E gehen in auf.

F. 12. 15. VI. Entstehungsstelle: Nordostdeutschland. Das Gebiet entsteht über Nord- ostdeutschland und der Ostsee, reicht am 13. nach Skandinavien, zieht zum 14. und 15. ganz hinüber und dann n. ab. An derselben Stelle bildet sich am 13. ein zweites Gebiet F und vereinigt sich am 14. mit F.(S. Fig. 10.)

Wetterlage: Das RW wird verursacht durch 2 kleine selbständige M. die 12 a von X her auf die südl. Ostsee gezogen sind. Sie ziehen bis 13a auf die nördl. Nordsee, bis 14 a nach S-Norwegen, dann n. ab, immer in anticykl. Drehung um das nõrdl. H, das sich 12. bis 15. vom nördl. Atlant. Ozean bis Finnland verlagert.

In F' wird das RW durch ein schwaches selbständiges M herangebracht, das 13 a in Posen, 14 a in Pommern, 15a über der mittl. Ostsee liegt, dann verflacht.

H. 15. 21. VI. Einbruchstelle: Kanal.(s. Fig. 1, 10.) Das Gebiet bedeckt am 16. Irland, England und Frankreich..dringt ö. vor und teilt sich zum 18. Der nördl. Teil H vereinigt sich mit J und zieht mit diesem zum 19.. ab. der südl. zieht nach der Schweiz und zum 20. nach Böhmen und dann b. ab.

Wetterlage: Das RW. wird eingeleitet durch TM des Atlant. HM., das 15.19. Sw. von Irland liegt, ein H liegt in Finnland. Das starke TA liegt 15 a in der Normandie und wandert bis 17 a auf die Nordsee. Ihm folgt ein starker Ausläufer mit mehreren deutlichen TM, der 16 a vom HM aus nach SW-Frankreich, 17 a über S-England nach XNE-Frankreich und 18 a über Irland bis zur Elbemündung reicht und mit Ausläufern des östl. M aus dem