Aufsatz 
Die sommerlichen Regengebiete in West- und Mitteleuropa
Entstehung
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Im südl. Teil von X wird das RW fortgesetzt durch ein neues M. das 22.25. auf dem Golf von Genua liegt und Ausläufer nach N sendet.

Z. 22. 26. V. Einbruchstelle: Schottland.(S. Fig. 5). Das Regengebiet rückt 5. und bedeckt am 24. Schottland, Nordsee und Norwegen und mit einem vorausgeeilten Teile die südwestl. Ostsee, dann zieht es no.

Ein kleines sekundäres Gebiet(⁷0 tritt am 24. in Holland auf und zieht bis zum 27. durch XW-Deutschland auf die Ostsee und dann ab.

Wetterlage: 22 a liegt ein H über Schottland und zieht langsam. Das be- herrschende HNMI kommt vom nördl. Atl. Ozean und sendet nach S voraus einen Ausläufer, der 22 p TM in Schottland einführt und so das RW einleitet. Die äußersten Teile des Aus- läufers werden selbständig und umwandern anticyklonal das südwestl. H. 2 sind deutlich zu erkennen: 23 a Schottland. 24 a ISland, 25 a Nordsee, 26 a Sorwegen, und: 24 a Straße von Dover. 25 a Wesermündung, 26a Rügen. Sie verursachen den Regen in Z. Der Aus- läufer selber wandert mit seinem HI 6., reicht 24 a von N nach dem Kattegatt und zieht dann. ab.

V. 25. 30. V. Einbruchstelle: Schottland und Irland. Das Gebiet reicht schon am 26. nach Norwegen hinüber und zieht bis zum 290.. ab. Deutschland wird nicht berührt.

Wetterlage: Das RW wird eingeleitet durch ein schwächeres selbständiges M, das vom Ozean her über Irland(26 a) nach Finnland(28 p) zieht, und fortgesetzt durch das HNM, das 28 a in den N von Schottland gelangt ist und bis 30 p n. abzieht. Da auf dem Festlande ein H ganz parallel zieht(25 a Frankreich bis 20 a Ostsee), können sich keine südöstl. TM ausbilden.

A. 30. V. 3. VI. Einbruchstelle: Schottland und Irland. Das Gebiet dringt zum 31. in England ein, reicht am 1. VI. über die Nordsee bis Holland, dann zieht die Haupt- masse zum 2. nach Norwegen und. ab. Ein kleiner südlicher Teil reicht am 2. und 3. von England bis zur Elbemündung, zieht zum 4. auf die Ostsee und. ab.

Wetterlage: Am 30. liegt ein H über Biskaya. In dieses dringen von W Ausläufer eines schwachen ozeanischen M ein und ziehen nòô.,(3a Lappland) überall das RW' ein- leitend. Dem schwachen M folgt ein stärkeres(2a bei Schottland) und zieht mit kurzem südöstl. Ausläufer., das RW im Hauptteil fortsetzend. Von dem Ausläufer zweigen sich selbständige TM ab, welche das RW im südl. Teil fortsetzen. Eins ist deutlicher zu er- kennen 1p Belgien, 2 a Friesland, 3 a, 4a Kieler Bucht, dann durch andere †N aufgenommen.

B. 28. V. 2. VI. Einbruchstelle: Kanal. Das Regengebiet dringt langsam nôõ. vor, liegt mit seinem Kern 30 a über der Straße von Dover, 31 a über der östl. Nordsee. dann teilt es sich in 3 Teile(1. VI. Schweiz, Ostdeutschland. Skandinavien), die am 2. 6. bezw. . abziehen.

Wetterlage: 28. V. liegt in Deutschland ein H. nw. von Schottland ein HNMI. das n. zieht.(s. V.) Das RW in B wird eingeleitet durch die äußersten, schon auf dem Ozean selbständig gewordenen Ausläufer des nordatlant. HM. die unterstüt⸗zt durch das M auf dem Mlittelmeer in den Kanal eindringen. Das erste TM zieht 20. über die Straße von Dover(290 a) und die südl. Nordsee(30 a) nach den dänischen Inseln(31 a), ein zweites. noch stärkeres von Biskaya(20 a) über Nordwestdeutschland(31 a) und Pommern(1 a) nach Russisch Polen(2 a). Dies setzt das RW nach der Teilung im mittleren Teil fort. Im südl. Teil tut dies ein TM, das 31 a bei Paris, la im nordl. Bavern liegt und 6. abzieht.