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Untermain zu erkennen ist. Fortgesetzt wird es im westlichen Teil durch das HXI, das über den Kanal(30 a) und England(1 a) bis auf den nördl. Atlant. Ozean(3 a), dann ö. zieht. Der östl. Teil führt einen Ausläufer, der sich 20 a nach Südfrankreich, 30 a an den Ober- rhein streckt. Dabei entwickelt er selbständige TM(1a Hannover), die sö. wandern(2 a Sachsen) und sich dann zerstreuen(3 a Böhmen, Pommern).
B. 2.— 7. VII. Einbruchstelle: Frankreich(Loiremündung).(s. Fig. 8). Das Gebiet bedeckt am 3. Frankreich, dehnt sich zum 4. bis zur Elbe und am 5. über ganz Deutsch- land aus, räumt am 6. Frankreich und zieht Richtung ENE weiter. Am 7. ist es bis auf kleine Teile in NE-Deutschland abgezogen.
Wetterlage: Ein H liegt 2 a über Frankreich, ein M über Irland und eins über dem Mittelmeer. Ein Ausläufer des nördl. M erstreckt sich 2a nach Biskaya und leitet das RW ein. Bis 3a bildet er in Verbindung mit nordwestl. Ausläufern des Mittelmeer-M ein deutliches TM an der Garonne aus, das dort am 3. und 4. bleibt und dann s. abzieht. Ein weiterer Aus- läufer des nördl. M findet sich 3 a im südl. England, zieht bis 4 a nach Deutschland hinein, zer- stört mit Hilfe der TM des südl. M das Gebiet höheren Druckes, und bis 5a haben sich von NW her über Frankreich und Deutschland viele TM ausgebreitet, die das RW am 5. und 6. fortsetzen, bis ein kräftiger Vorstoß des westl. H alles nach E forttreibt.
A. 3.— 6. VII. Einbruchstelle: Schottland.(S. Fig. 8). Das Gebiet reicht am 5. von Irland bis Skandinavien, zieht zum 6. etwas nô., dann nõ. ab. Deutschland wird nicht berührt.
Wetterlage: Ein HM wandert Straße l und liegt 4a n. von Schottland, 5a in N-Norwegen. Es leitet mit einem schwachen Ausläufer, der mit ihm zieht(3 p Schottland), das RW ein. Ein zweiter Ausläufer folgt ihm(5a Schottland), aber dessen TM werden stark selbständig und dringen nach Deutschland ein, um das RW in B fortzusetzen.
C. 7.— 15. VII. Einbruchstelle: Frankreich(Loiremündung). Das RG weist am 8. zwei Teile in West- und Nordwest-Frankreich auf, reicht am 9. in 3 großen Teilen von Irland bis zur Donau. Am 10. bedecken 2 Teile fast ganz Deutschland, zum 11. schließen sich diese, etwas ö. zZiehend, zusammen und bedecken bis 13. fast gan⸗ Deutschland. Zum 14. zieht das Gebiet bis auf 2 kleine Teile 5ö. ab. Der westliche Teil zieht vom 9.—13. über Schottland nach N ab.
Wetterlage: Ein HM liegt auf dem Atlant. Ozean(7a 40 n., 30° w.) und zieht bis zum 15. in den N von Schottland(15 a: 50 /n., 12 w.). Ein H liegt am 7. über Irland und dem Kanal und zieht langsam nach ESE. Ferner liegt 7a ein HMü auf dem Mittelmeer. Ein Ausläufer des letzteren(7a deutlich bei Ile d'Aix) leitet das RW ein. Ein TM zieht bis 3a auf die Biskaya und dringt dann, unterstützt von Ausläâufern des atlant. M, in den Rücken des H.(Oa Belgien, 10 a Sachsen). Es findet Unterstützung durch rückwärtige Aus- läufer eines M in Finnland und zieht bis 11 a nach Schlesien, dann sö. ab. Das RW wird fortgesetzt durch einen selbständigen Ausläufer des ozean. HM, der über die irische See(9 a) nach NXW-Deutschland(10 a), dann nach Hessen(13 a) und sö. abzieht. Diesem TM folgen vom 0. an noch mehrere ähnliche, die immer wieder selbständig werden und das RW fortsetzen. Unterstützt wird diese Wanderung durch südwestl. Ausläufer eines nordöstl. M, das 10.— 15. bei Petersburg liegt. Einer von diesen reicht 10a nach Jütland, 11 a nach Hamburg, 12 a nach Breslau, 13 a nach Krakau. 14 a nach Lemberg. Am 15. drängt das von W vorstoßende H alles ab.


