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ſtammt jedoch, wie oben gezeigt wurde, mit Ausnahme der Verſe 39 und 40, von denen letzterer mit 81 die eine Zeile bildete: &O⁴μενον ναd dorw d ꝓmag durdo Oνσςσες
vom zykliſchen Rhapſoden, der auch den Piſiſtratus zum Reiſe⸗ begleiter Telemachs machte, wie Athene letzteren nach Pylos begleitet hatte. Dieſer übergibt ſeinen Schützling Theoklymenos dem Piräus, dem Sohne des Klytios, der an verſchiedenen Stellen erwähnt wird¹). Ein Klytios, Sohn des Dolops, fällt auf Seite der Achäer vor Troja ²), das Geſchlecht der Klytiden war mit Melanpus durch Bande des Blutes verbunden, und Klytios der Sohn des Alkmaion nach Pauſanias ³). Mit ihm war Theoklymenos, der ſeine Familiengeſchichte dem Telemach erzählt, verwandt). Odyſſeus aber und ſeine Sippe ſtammten von den Neleiden, wie die Piſi⸗ ſtratiden zu den Neſtoriden gehörten. Piſiſtratus zählte zu dem attiſchen Geſchlechte der Philaiden5), das ſeinen Urſprung von Neleus ableitete“*). Herodot ſchreibt?) über die Piſiſtratiden: 86„reg d8 οdroc dyéwuͥden Dö⁴⸗ e wal Ndetoat ́x ν⅔ ατινν eyovòre wal oi dugpi Ködςον at Mé2uννον, τενοον riaues Svreg&ενοντο ννννανꝙ 5aoe nl roνοτον dε α τμ̈ντ νοα deeανuνeusoe Teroud⸗⁸ τν mααχid dεᷣοανα rôν Heαςαᷣοασον, d το NGrοοςσ Heiαᷣᷣeτον νεᷣνυμνε:νs ri Sncvον. Nun hatte ſich Piſiſtratus, wie derſelbe Herodot erzählts), einſt durch eine hübſche, als Athene verkleidete Frau, Phye, in Athen einführen laſſen, um ſeine höhere Sendung glaublich zu machen. Dieſe Berichte beweiſen, ſelbſt wenn der Vorgang nur dazu diente, den Einzug möglichſt feierlich zu geſtalten, welchen Wert die Familie auf ihre Beziehungen zu den alten Geſchlechtern des Landes legte, die wie Telemach und Neſtor einſt mit den Göttern ſelbſt verkehrt hatten?), von Odyſſeus ſelbſt ganz zu
¹) XV. 540, 544; XVI. 327; XVII. 35, 71; XX. 372. 2) II. XI. 302.
¹) VI. 17, 6.
4) Od. XV. 323 ff.
5) Plato, Hipparch 228 b, Plut. Solon 10.
6) Vergl. Ed. Meyer, Geſch. d. Altert. II., S. 392. 7) V. 65.
8) I. 60.
*) Vergl. das II. u. III. Buch der Odyſſee.


