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Nur bei ſolcher Auffaſſung der homeriſchen Gedichte verſteht man die Stelle Platos, der ſagt¹): Oi„äo oν ⁴τιατο*1υν dαενυοομιμν ιιmο κᷣ sαν uνν rοaννιoεπνννιμαον uνον rναἀ νυνν⁷ςοννϑννπιέϊννε ντ⁴ας... 00C0’, Tale,ν α μeνντεκε 1υ mo⁴ἀοτoος εέ̈ᷣαᷣᷣ ναντενε α σmOοωνο Soytes&mταιeιννμιενκνονςι eν ποιmmτmν,‧ dν νμυ ört νra 05 αη*⁷.
In der Odyſſee iſt nun eine Reihe von Begebenheiten ge⸗ ſchildert, die mit einem Glückswechſel nichts zu tun haben; dieſe können alſo von Homer nicht ſtammen, ſondern ſind Erweiterungen des Gedichtes, die ein anderer vornahm. Dazu gehören vor allem die ganze Telemachie nebſt dem Hinterhalt der Freier und zumal das Eingreifen Athenes an ſolchen Stellen, wo ſie jene zur Ver— ſpottung und Mißhandlung des Odyſſeus auffordert²). Die Tele⸗ machie hat nur den Zweck, der in V. J. 93—95 ausgeſprochen iſt, den Telemach in die Welt einzuführen, damit er Erkundigungen über ſeinen Vater einziehe ⁵).
¹) de re publ. X. 605 e, vergl. 606 a.
*) Vergl. XVIII. 346, XX. 284 f., 345 f..
3) Über ihre urſprüngliche Geſtalt, vergl. Adam: Über die Unſicherheit uſw. S. 132 ff.


