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die Freier, die nur aus Jthaka waren und gegen die aufständischen Jthakesier selbst. Die Freier, welche fest an die von Nauplius verbreitete Todesnachricht des Odysseus glaubten und deshalb mit der Hand Penelopes die Königswürde in Jthaka erstrebten, mussten dieses Wagniss mit dem Tode büssen, nachdem Telemach von seiner Fahrt zurückgekehrt war und seinen Vater im Hause des Eumäus getroffen und erkannt hatte. Der Einfüger hat Anfang und Schluss weggelassen, einzelne Stellen geändert, wenige Zusätze gemacht, aber in seiner Einfübrung Athenes auf alle bereits in der Odyssee eingefügten Stücke Rücksicht genemmen. Wie fein er dies mitunter gethan, erhellt daraus, dass er, da sowohl Zeus von der That des Aegisthus und deren Be- strafung spricht, als auch sonst in den Nosten mancherlei davon berichtet wird ¹), den Telemach nochmals an des Orestes That erinnern lässt, und so gleichsam ein ueues Band für die enge Verbindung seines Einschubes mit dem übrigen Werke gewinnt. Indessen hat sich die Verschiedenheit der Elemente, aus welchen die Odyssee zusam- mengesetzt ist, dennoch nicht so ganz verwischen lassen. Wir machen bezüglich dieses Punktes nur auf die Stellen II 300, XIV 105 ff., XVII 180 f. aufmerksam, wo die Freier verschiedener Nahrungsmittel sich bedienen. An der zweiten Stelle wird z. B. davon gesprochen, dass ihnen täglich nur ein Schwein und mehrere Ziegen geliefert würden, während XVII 174 ff. und 186 nur von Ziegen und einem Rinde die Rede ist. Diese und andere Unebenheiten können erst nach Durcharbeitung des Ganzen ihre völlige Erklärung finden. Für die Telemachie ergibt sich nur das, dass sie auch hierin im Gegensatze zur übrigen Odyssee steht und aus Stellen wie II 55, 299 f. nur auf ihr jüngeres Alter geschlossen werden darf, das auch aus der steten Rücksichtnahme auf die übrige Sage ersichtlich ist. Zum Schlusse aber wollen wir nicht versäumen, darauf aufmerksam zu machen, dass es uns im Laufe der Jahre ge- lungen ist, auf dem von uns betretenen Wege zu einer neuen Erklärung der Entstehung der homerischen Gedichte zu gelangen, nach welcher dieselben aus einzelnen Epen zusammengesetzt worden sind. Wir haben vermöge der von uns eingeschla- genen Methode gefunden, dass auch der Nostos des Odysseus ursprünglich aus zwei für sich bestehenden Epen bestand, die wir noch heute ganz und ungetheilt mit ProGmium und Schluss darstellen können. ²) Gegen den Vorwurf, dass wir zuviel versprechen, mag uns das Horazische„nonum prematur in annum“, das fast erreicht ist, und der Gedanke schützen, dass alle selbstgemachten Einwürfe vor der sich stets mehr und mehr Bahn brechenden Ueberzeugung verschwinden mussten. Es ist uns in Folge dessen so- gar gelungen die verschiedenartigen Erklärungen der Alten über die Entstehung der homerischen Gedichte zu beleuchten und um nur eins anzuführen, ein Exemplar der
Odyssee herzustellen, das auch in seinem Schlusse den Worten des Aristoteles(Poet. 17)
entspricht: lτ⅔ς ϑ) d νάνεεαα Leαααεες, axl drxyναοs des os Srri εμενο ατς εν ⁵σσ˙σ, 1008*εννς 1ναμεέ. Für die Kritik der Alexandriner aber ist aus der vorliegenden Untersuchung so viel klar geworden, dass sie bei ihrer nivellirenden Tenden« dem Werke des Pisistratus die Krone zwar auf- setzte und möglichste Ebenheit anstrebte, den kommenden Geschlechtern aber das Ver- ständniss, das ihnen selbst bei dem ihnen zu Gebote stehenden reichlichen Material bezüglich der Entstehung der Gedichte sehr leicht fallen musste, ausserordentlich, wir wollen nicht sagen, absichtlich erschwerten. Wir übergeben diese Arbeit dem philo- logischen Publikum mit der Bitte sie rückhaltslos zu prüfen und schliessen mit den Worten des Dichters: Si quid novisti rectius istis, Candidus imperti, si non, his utere mecum!
¹) I 28 ff., III 247 ff, 301 ff., IV 519 ff. ²) Es versteht sich von selbst, dass wir aus den so ge- wonnenen Theilen die heutige Odyssee wiederherzustellen im Stande sind.—
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