auffordert: so sind hier in diesem Einschube beide Motive mit einander gemischt, um einigermassen die Gegensätze auszugleichen und deshalb 222— 291, 508— 546, XVII 45— 106, 150— 165, welche letztere auch nach den Scholien ey zaiς*οmυοταιςσασιςι doeroövrat, und XX 345— 386 als späteres Einschiebsel eines fremden Interpolators zu betrachten. Auf 221 folgte 292— 298; die Verse 299 f. aber sind Zusatz des Ein- fügers der Telemachie, weil sie eine Anspielung auf den Hinterhalt der Freier enthalten. Um aber den Parallelismus zwischen dem Aufenthalte des Odysseus bei Eumäus und der Rückkehr Telemachs bezüglich der Zeit durchzuführen, sind 301— 494 einge- schoben. Obgleich die von Eumäus erzählte Todesart der Antiklea, welche durch die von Nauplius verbreitete Nachricht vom Tode des Odysseus veranlasst wird, dem ersten Motive angehört, so ist dennoch diese Stelle von einem Späteren hinzugefügt. Das ergibt sich auch daraus, dass ihretwegen die Leseart geündert wurde. Denn statt des im Verse 495 befindlichen alwoœα„do bieten vier Handschriften adννα ϑν. Setzen wir dieses in den Vers 495 ein, so schliesst sich dieser vortrefflich an 300 an, und be- zeichnet, mit 296 verglichen, die während der Nacht zurückgelegte Strecke, während durch die Veränderung in dyæ„do die Handlung mit der von Eumäus und Odysseus geflogenen Unterhaltung in leichte Beziehung gesetzt wurde. Endlich erhalten wir auch den Schluss der Telemachie in 499, weil ebenfalls 4 Handschriften& 4ιmĩα statt elo 50 à100 haben, zum Beweise, dass damit ursprünglich die Fahrt vollendet war. Dafür spricht auch die Erwägung, dass es bei der seitens der Freier drohenden Ge- fahr tollkühn gewesen wüäre, erst das Schiff vor Anker zu legen und ein Mahl einzu- nehmen, als sie bereits vor der Stadt angelangt waren. Die Aenderung hatte nur den Zweck, eine Trennung des Telemach von seinen Gefährten zu veranlassen, weil er mit Odysseus bei Eumäus zusammentreffen sollte. Daraus erklärt sich auch, dass während Telemach sich zu diesem Gange erst die Sohlen unterzubinden beeilt, ob- gleich er sie nach der ganzen vorhergehenden Darstellung anhaben musste, und seine Lanze ergreift, die sonst nirgends erwähnt wird ¹), seine Geführten erst jetzt in 552 ff. das Schiff zur Stadt bringen. Die Folgen dieser Aenderung treten auch in dem XVI. Gesange zu Tage, wo das Stück 13— 40 wegen der Telemachie eingeschoben ist. Die in 29 f. stattfindende Erwähnung der grossen Zahl der Freier, die Frage des Telemach, ob seine Mutter schon wieder geheirathet habe, und ob ihr Ehebett bereits mit Spinnweben überzogen sei, während sie sonst im d*τεεααιαον schläft ²), und die sehr schlecht dazu passende Antwort des Eumäus sowie die abermalige Erwähnung der Lanze beweisen zur Genüge den misslungenen, aber nothwendigen Einschub. Nicht minder sind nach unsrer Darlegung XVII 27— 166, worin, wie oben gezeigt, 45— 106 und 150— 165 noch später sind, dem Einle- ger der Telemachie zuzuschreiben, weil sie nur eine Rekapitulation früherer Worte, darunter auch jener über Odysseus eingeschobenen Stelle im IV. Buche, enthalten. ³) Stellen wir jetzt die Stücke, welche wir als der Telemachie ursprünglich ange- hörend betrachten müssen, zusammen, so ergibt sich, dass Anfang und Ende ver- loren sind und dass folgende Theile ein Ganzes ausmachten: I 325— 373, 381—404, 421— 427. II 1— 129, woran sich die Verse schlossen: Adriyò Od ς 1 d⅜‿νιοω᷑ꝙ αέτοωνυασν mςιασασι J u Srexy,* ⁴νʃ 890*ακiνχ6ν¶h s˙τe μ πν mvireνν Iaaοld, al ασς ꝓαν me³d‿m—αάewEG⁶—Qπιμνμέέτνω. 138— 169; 177— 217; 224— 250 mit der Aenderung von εοννεασασι i αοοοοσα öin Vers 245, 252— 261, 298— 317, 321— 326, 328— 358, 373— 380, 407— 415, 419— 429. III 1—11, 31 bis 35, 65— 75, 79— 308, 210, 211, 214— 228 mit der Aenderung von mποoeratòin drrlgsat in 216 und 6 pe in G*ε 217; 243, 247— 329, 386— 416, 470— 497. 1V 20— 318, 322—334, 341- 497, 499— 547, 570 619. XV 120—146, 184— 221, 292— 298, 495 499 mit der Aenderung von aloœα„dο in alνα άo in 495 und eig 6041 in é&s Aiεαεα in 497; der der Weissagung des Halitherses ⁴) entsprechende Schluss ist verloren.— ¹) XV 550 ff., 551 vergl. XVI 40, XVII 29. ²) IV 787 ff., XIX 600 ff. ³) XVII 124— 141= IV 333— 350, XVII 142— 146= IV 556.-560. ⁴) II. 161 ff. vergl. 146 ff. 4
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