12 lichen Benehmen!) und treten neue Namen der Freier häufig auf, ²) unter welchen auch Polybus, des Eurymachus Vater, sich befindet. Vergleicht man endlich noch die Stelle des XXI. Buches, worin sich Odysseus zum Bogenschuss bereit macht und der Dichter von den Pfeilen ausdrücklich bemerkt 417 f. 1⁰¹1 d⁴εοι roas 8„τ ⁹ h⁶‿νος εαηο, 2ννꝙτ⁴e|τ⁷q słσC³oον eαοd πέιαεοισις α mit Schol. Od. I 261 f. und Od. XXII. 118, wodurch der Erfolg seiner Schüsse klar dargelegt wird, so kann man sich der Verpiuthnng nicht verschliessen, dass jener weiter gesponnene Massenkampf nicht ursprünglich sei. Wir müssen die Untersuchung dieses Punktes jedoch für eine andere Arbeit verschieben und fügen hier noch jene Stellen bei, in welchen entweder weniger Freier genannt werden oder aus andern Gründen z. B. daraus, dass sie sich Abends nach Hause begeben, wenig verzehren oder dass die Volksversammlung der Ithakesier ihrem Treiben ein Ende machen soll, auf eine kleine Anzahl geschlossen werden muss. ³).
Dass man auch in diesem Gegensatze eine Ausgleichung versuchte, ergibt sich aus den Scholien. So schob Aristophanes, um den Widerspruch möxglichst zu ver- decken, in II 51 zwei auf die Freier von den umliegenden Inseln bezügliche Verse ein, welche Didymus verwarf. 4) Da dort nur von Ithakesiern als Freiern die Rede ist, so suchte jener sich auf diese Weise zu helfen, während der Scholiast und Eusta- thius die Freier aus Ithaka nur als die Hauptanstifter der übrigen genannt wissen wollen. Jener sah sehr wohl ein, in welch hohem Grade in jener Stelle und in der ganzen Scene, welche von der Volksversammlung der Ithakesier handelt, es hervor- tritt, dass nur von ithakesischen Freiern die Rede ist. Ebenso wurden jene von Freiern der umliegenden Inseln handelnden Verse XIX 130— 133 eingeschoben; dass sie aber ursprünglich nicht dahin gehörten, geht aus dem Scholiasten hervor, der sagt 9r-ralᷣrmF—ν, dν d 10G 1849101 000 500„%. Aus diesen Gründen tragen wir kein Bedenken an einigen andern Stellen die ursprüngliche Leseart wieder herzustellen. Im Verse 245 des II Buches schreiben nach dem Scholiasten einige:„dydodo a .οισσ‿ έμέμα τοων ε πα πυινεκασσιι υmεsν&d 1d εοιιι. Wir beo streiten zunächst, was Eustathius und die Scholien, sowie die Erklärer sagen, ⁵) dass dies dydodot al*ενεοασο von dem übrigen Volke der Ithakesier zu verstehen sei,
¹) XXII 239 ff., 296 ff. ²) Amphinomos XVI 351, 394, 406, XVIII 118, 124, 394, 411, 423, XX 244, 247, XXII 89, Agelaus: XX 321, 339, XXII 131, 136, 212, 247, 293, 327, Leiodes XXI 144, 168, XXII 310, Amphimedon XXII 242, 277, 284, XXIV 103, 106, Eurydamas XVIII 296, XXII 283, Pisan- der XVIII 298, XXII 243, 268, Ktesippus XX 288, 304, XXII 279, 285, Polybus XXII 243, 284, vergl. I 399. ³) I 424, II 25, 51 ff., 55, 70 ff., 161 ff. wo die Freier als Ithakesier angeredet werden, II 241, 299, f., 397, IV 686— 691, XIV 17 ff. 105 f. XVI 380 f. 390 f., XVII 534, XVIII 428, XIX 536(20 Freier), XXI 331 f., XXIII 121 f. Hierher scheinen noch gezogen werden zu müssen XXII 13, 29 f. beson- ders aber 54 ff. 05 5 geideo XAGv 3G6y und varà So?. ⁴) Schol. Od. II 51, Eustath. 1434, 4. ³) Schol- Il 245; Eustath. 1443, 50. Düntzer Odyseeausg., Nitzsch Anm. Bd. I S. 100,


