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Er paare Klugheit mit Weisheit, damit ihm dieſe die wahren Zwecke des Renſchen zeige, und jene die beſten Mittel zu ihrer ſichern Erreichung. Drum paart zu euerm ſchönſten Glück Mit Schwärmers Ernſt des Weltmanns Blick. Schiller.
Schon laͤngſt haben auch Viele die Entartung der Menſchen mit Schrecken als Folge der neuern Erziehung erkannt, und es iſt daher auch ſchon ſehr Vieles zur Verbeſſerung derſelben geſchehen. Tugendhafte und fuͤr Menſchen⸗ wohl begeiſterte Gelehrte haben nicht nur den Grund der Entartung deutlich gezeigt, ſondern auch die frevelhaften Angriffe auf die heibꝛgen Wahrheiten ſtegreich bekaͤmpft, und kaͤmpfen noch immer mit gleichem Erfolge gegen die neuen Schoͤßlinge des Empirismus, Intellectualismus, Materialismus, Pan⸗ theismus und Atheismus, und ſtellen die heiligen Wahrheiten fuͤr Alle, die ernſtlich Belehrung verlangen, klar und unwiderlegbar dar. Was iſt nicht ſchon zur Verbeſſerung der Erziehung von edeln, fuͤr das Wohl der Unter⸗ thanen vaͤterlich beſorgten Fuͤrſten und Landesregierungen geſchehen? Neue Schulen ſind errichtet, und die vorhandenen zweckmaͤßiger geſtaltet, mit vor⸗ zuͤglicher Ruͤckſicht auf Bildung des Herzens. Denn die ordentlichen Lehrer lehren die allgemeine Pflichtenlehre, die Pfarrer die Confeſſionslehre in hin⸗ reichenden Stunden, und es wird beſonders auf das Betragen der Schuͤler geſehen.— Große Sorgfalt wird auf die Bildung der Lehrer, die Seelen der Schulen, gewandt. Die kirchlichen Verhaͤltniſſe, welche durch die Fol⸗ gen des Kriegs aufgeloͤſet waren, ſind auf's neue zeitgemaͤß hergeſtellt. Das Erſcheinen ſchaͤndlicher Schriften iſt verboten, ſo wie die muͤndliche oͤffentliche Entweihung alles Ehrwuͤrdigen. Bei Staatsdienern wird nicht allein auf die Amtsfaͤhigkeit geſehen, ſondern vor Allem auf ein tugendhaf⸗ tes ſchoͤnes Betragen. ꝛc. ꝛc. So wird nun auch von vielen frommen und


