14 1I. Klaſſe.
A. Teutſche Sprache: 1) Der etymologiſche Theil; 2) Beendigung der Sprach⸗ lehre; 3) kleine ſchriftliche Aufſätze; 4) Erklärung poetiſcher und proſaiſcher Stücke aus des Heinſius Muſterſchriften; und 5) Gedächtniß- und Declamations⸗Uebungen.
(Prorector Muth.)
B. Lateiniſche Sprache: 1) Der Syntax nach Krebs; 2) überſetzt aus dem Teutſchen in's Lateiniſche, dictirte Aufgaben nach den ſyntaktiſchen Regeln, und aus dem Latenniſchen in's Teutſche:
a) aus Cornel. Nep. die Feldherren von Alcibiades bis Eumenes;
b) aus Phaedrus eine Auswahl der vorzüglichſten Fabeln aus den fünf Büchern; und
c) aus Justinus die zwei erſten Bücher.
C. Griechiſche Sprache: 1) Die Sprachlehre von Krebs bis zu den Zeitwörtern in 7; und 2) überſetzt aus dem Griechiſchen in das Teutſche aus dem Leſebuch von Krebs die Stücke von 1 bis 37; und aus dem Teutſchen in's Griechiſche kurze Sätze..
(Derſelbe.)
D. Franzöſiſche Sprache: 1) Der Syntax, beſonders die Participal⸗Conſtruc⸗ tion; und 2) überſetzt aus dem Franzöſiſchen in's Teutſche, und umgekehrt.
(Erſter Conrector Rethig.)
E. Mathematik. a) Arithmetik: 1) die Brüche; und 2) die ſogenannten Rech⸗ nungsregeln mit beſtändiger Rückſicht auf die verſchiedenen Geld⸗, Maß⸗ und Gewichtarten.
b) Geometrie. Hoffmanns geometriſche Wiſſenſchaftslehre bis zum pytha— goräiſchen Lehrſatze.. (Prorector Muth.)
F. Naturgeſchichte: 1) Bekanntmachung mit dem Linneiſchen Pffanzenſyſteme; und 2) die Thierkunde bis zur fünften Ordnung der Säugthiere.
4(Derſelbe.)


