3. Kapitel Il. OQur School-room(2).
Das Lesestück nahm drei Stunden in Anspruch. Reichliche Ubung erforderten hier die neu auf- tretenden grammatischen Erscheinungen.
1) Zunächst wurde in diesem Zusammenhang die 3. Sing. des Praesens nochmals eingeübt. a) Kurze engl. Sätze. b) Kurze deutsche Sätze(Schüler engl.). c) Konjugieren ganzer Sätze(mit Pron.): I learn my rules, I think of my task, I sob over my task, I take my hat, I speak to my teacher, etc. d) Sätze aus der Mehrzahl in die Einzahl gesetzt. Sätze mit all durch solche mit every ersetzt. e) Fragen mit who. Who learns? knits? goes to school? examines the boys? Antwort in der Einzahl und Mehrzahl.
2) T0 do. 3. Sing. unregelmässig. Konjugieren: I do my task.
3) Gebrauch von to do in verneinenden Sätzen. a) Engl. Sätze: I do not learn, gegenüber: I learn. b) Deutsche Sätze, bejahend und verneinend. c) Besondere Einübung der 3. Sing. d) Lehrer: I read— Schüler: I do not read, etc. e) Konjugieren verneinender Sätze.
4) Gebrauch von to do in Fragesätzen, auf ähnliche Weise eingeübt. Dazu Fragen über Lautier- kurs und School-room mit to do- Whom does the teacher examine? Of what does our schoobroom consist? What do we write with? Umgekehrt: The teacher uses a piece of chalk— Schüler: What does the teacher use?
5) Deklination. Vergleich mit dem Französischen. Subst. in der Ein- und Mehrzahl dekliniert. Sätze.
6) Einübung von he, She, it, they(it zunächst nur für Subst., die auch im Deutschen sächlich sind: book, fire, bed, house, year, copy-book, room, window, paper). a) Lehrer: The boy reads— Schüler: He reads. Mit Erweiterung: The teacher examines— He examines the pupils. The queen is old— She is very old. Ebenso: The girl writes(in her copy-book). Our holidays are(not very) long, etc. b) Frage und Antwort mit Ersatz des Subst. durch das Pron. c) Besondere Einübung von it für alle Sachen nach a und b.
7) Imperfekt von to have, to be, to do entsprechend 1— 4 geübt.
Das Gedicht“Drive the nail aright' wurde in zwei Stunden erledigt.
In den letzten Stunden vor den Ferien erhielten die Schüler eine Ubersicht über die wichtigsten Ausspracheregeln, von denen bisher nur gelegentlich die Rede gewesen war. Ins- besondere kam die Aussprache der engl. Vokale in geschlossenen und offenen Silben(hat— hate, etc.) zur Besprechung.
4. Zusätze zu Kapitel! und II.
1) Die Behandlung der Lesestücke geschah nach dem üblichen Verfahren und verlief im allgemeinen in folgender Weise:
Bücher geschlossen. Vorsagen der engl. Sätze(ganz oder stückweise), Ubersetzen durch einen Schüler, Nachsprechen des Englischen und(wo Stoff und Form es erlaubten) sofortige Verarbeitung jedes einzelnen Satzes in Frage und Antwort. Offnen der Bücher. Ubersetzung des ganzen Pensums. Lesen. Vorlesen der Vokabeln durch den Lehrer, Wiederholung jedes einzelnen Wortes durch die Klasse, dann aller Wörter durch einzelne. In der nächsten Stunde: UÜberhören, Variieren und weitere Verarbeitung durch Frage und Antwort bei geschlossenen Büchern. Abfragen der Vokabeln. Offnen der Bücher. Ubersetzen. Nochmaliges Vorlesen durch den Lehrer. Wiederholtes Lesen durch die Schüler. Den Schluss bildete meist eine Schreibübung(Diktat, Retroversion, Beantwortung von Fragen etc.).
2) Bemerkung über das Abfragen der Lesestücke. Das Sprechen der fremden Sprache, welches zu Anfang nur in der Beantwortung und gelegentlich dem Stellen von Fragen besteht, ist die wichtigste aller Ubungen. Die dem Lehrbuch beigegebenen Fragen genügen daher durchaus nicht. Es muss vielmehr möglichst jeder Satz zu einer Reihe von Fragen umgestaltet werden(vergl. hierüber Walter u. a.). Beispiel: Kap. II. Who sits at a desk?(Leichteste Frage zuerst). Where does the teacher sit? At what does the t. sit? Before whom does the t. sit? Who sits before the pupils?(Bei solcher Wiederholung kommen auch die schwächeren Schüler zu ihrem Recht!) Where do the pupils sit? Who


