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(Antwort:... when they are six years old). Must you all learn? Must you all learn English? What have you to learn? (English, oder: our tasks). What have you to do?(.our tasks). What have I(oder: has your teacher) to do? (to examine the pupils). Must I(oder: your teacher) learn Englisn? Must I do a task? Must all men learn? Are you all busy? Am I busy? Are all your teachers busy? Have you much to do? Have I much to do? What have you(boys) to do when you(they) speak to your(their) teacher? Have we holidays now? Are our holidays long? Have you longer holidays than English boys? Are there longer holidays in English than in German schools? Is this a fine day? Must you go to school
on this fine day? Will you not go out on this fine day? What is this?(a book). Is it my book? Is it not your book? Is it my French book? Have you your English
(German, French) book? Where is my book?(There is your book). What have you on your heads, when you go out? What have I....? What have boys, in general, on their heads
when they go out? What have girls....? What have men.?
9) Die Einübung der Orthographie geschah durch Buchstabieren und Schreiben an die Tafel und ins Heft; ausserdem wurden die schon erwähnten drei Arbeiten ins Reinheft geschrieben. Über die schriftlichen Arbeiten sei noch folgendes bemerkt:
Ich habe bei allem, was ich schreiben liess, den Grundsatz befolgt: Fehler vermeiden ist besser, als Fehler machen und korrigieren! Denn erstens bekommen bei einem darauf gerichteten Verfahren die Schüler möglichst selten falsche Wortbilder vor Augen. Falsch geschriebene Wörter sind aber nicht nur ein Zeichen orthographischer Unsicherheit, sondern sie erhöhen ihrerseits diese Unsicherheit noch, indem sie sich neben den richtigen Wortbildern festsetzen. Zweitens nehmen wohlgelungene Arbeiten auch den schwächeren Schülern die Angst vor dem Schreiben, sie geben das Bewusstsein des Könnens, sie wecken Mut und Freudigkeit und den Eifer, es immer besser zu machen, während bei einem Ver- fahren, das viele schlechte Arbeiten zulässt, die schwächeren Schüler sich leicht in das Fehlermachen ergeben und sich nicht weiter anstrengen.
Natürlich konnten die nach diesem Grundsatz angefertigten Arbeiten nicht ohne weiteres als Unterlage für die Noten der Zeugnisse gelten. Das ist aber auch wahrlich nicht ihr vornehmster Zweck. Ich half mir bei den Sommercensuren dadurch, dass ich die sich ergebenden Durchschnittsnoten sämtlich um eins erniedrigte(den Schülern wurde dies mitgeteilt und begrändet). Nach Weihnachten wurde dann nicht mehr so viel Zeit auf die Vorbereitung verwandt, die schwächeren Schüler lieferten geringere Arbeiten, und es konnte der Durchschnitt den Versetzungscensuren zu Grunde gelegt werden.
Was das Verfahren bei den täglichen Schreibübungen betrifft, so hielt ich zunächst die Schüler an, nichts niederzuschreiben, was sie nicht sicher zu wissen glaubten, vielmehr in Zweifelsfällen stets zu fragen. Das thun sie natürlich nur, wenn sie Belehrung, nicht aber Tadel zu gewärtigen haben. Sodann machte ich sie während des Schreibens durch Deuten oder Unterstreichen auf ihre Fehler aufmerksam. War das Geschriebene nicht wörtlich dem Buch entnommen, so schrieb einer der besseren Schüler die Ubung an der Tafel mit, die zu diesem Zweck um einen rechten Winkel gedreht war, und zum Schluss
wurde alles gemeinsam verbessert.
Zweiter Abschnitt. Die Redeteile.
l. Vorbemerkung.
Von Kap. I-—IV einschl. hielt ich ein sehr langsames und bedächtiges Verfahren ein. Es kam mir darauf an, bei allen Schülern, auch den schwächsten, eine sichere Grundlage zu schaffen, alle mit- zunehmen, keinen zurückzulassen.(Bei einem Schüler haperte es zu Anfang, aber auch dieser arbeitete sich dann durch grossen Fleiss heran). Von Kap. V an schlug ich allmählich einen rascheren Gang ein.
Die auf die einzelnen Abschnitte verwandte Zeit sowie die Zahl und Art der schriftlichen Arbeiten ergibt sich aus folgender Übersicht:
26. Juni— 4. Juli: Kap. I. Gedicht Do your best’.— 4. Juli: 4. Arbeit(Das Gedicht auswendig
niedergeschrieben).
4. und 5. Juli: Vorbereitende Behandlung der in Kap. I und II vorkommenden Schulgegenstände.
8.— 12. Juli: Kap. I. School-room(1).— 12. Juli: 5. Arbeit(Exercitium über School-room 1).
15.— 26. Juli: Kap. II. School-room(2).— 23. Juli: 6. Arbeit(Diktat über School-room 2).
29. Juli— 2. Aug.: Gedicht Drive the nail“.— Rückblick.


