Aufsatz 
Civibus suis Nassoviensibus
Entstehung
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Geschichte der Anstalt.

1) Lehrerpersonal.

Von den durch Se. Herzogl. Durchlaucht dem Gymnasium gnädigst bewilligten vier

ausserordentlichen Hülfſslehrern traten in diesem Jahre nach den Deereten Herzoglicher Landesregierung noch folgende ein:

Luerst mit Anfange des Sommersemesters Hr. Dr. Cornelius Gunz, geb. d. 5. Mai

12804 zu Dillenburg. Er besuchte das dortige Pädagogium und das hiesige Gymnasium

1819 bis 1822, und studirte darauf Philologie zu Heidelberg 1822 und zu Göttingen 1825

bis 1826, wo er Mitglied der philologischen Seminarien und der philologischen Societät

war. Im Jahr 1826 promovirte er zu Göttingen mit einer gedruckten Abhandlung de

extispiciis Graecoruna, und wurde zu Anſang des Jahres 1828 als Collaborator am Her-

zoglichen Obergymnasium zu Braunschweig angestellt..

Dann am 1. August Hr. Joseph Roth, geb. zu Flörsheim d. 13. Jänner 1797. Er

pesuchte das Bischöfliche Gymnasium zu Mainz 1816 bis 1820; dann studirte er Philologie

1 auf der Universität zu Heidelberg 1820 bis 1825 und war Mitglied des philologischen

Seminariums. Darauf ertheilte er Privatunterricht theils in Heidelberg, theils in dem Prä-

ceptorate zu Oberndorf im Königreiche Würtemberg. Die inländische Staatsprüfung für

das höhere Unterrichtsfach bestand er im Jahre 1828, und war dann Lehrer eines Privat-

instituts zu Schaumburg. Der Gesang- und Musiklehrer, Hr. Heinrich Drös, wurde durch Se. Herzogliche

Durchlaucht von dem Militairdienste ganz entbunden und ausschliessend am, Gymnasium

angestellt.

2) Apparate.

Zur Vermehrung der Bibliothek erfolgte von Herzoglicher Landesregierung eine ge⸗

naeigte Bewilligung von Fünfhundert Gulden. Für den physikalischen Apparat wurden Zweihundert Gulden bewilliget.

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