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Dezember, durchaus nicht die ſtärkſte Niederſchlagshöhe hat. Dagegen iſt das abſolute Minimum der Zahl der Tage mit Niederſchlag über⸗ haupt im September und das relative Minimum dder Niederſchlags⸗ tage im Juni beſonders auf das ſeltene Eintreten von leichten und mäßigen Niederſchlägen in dieſen Monaten zurückzuführen. Die an ſich gar nicht ſehr häufigen Juli-Niederſchläge bringen uns dagegen eine größere Niederſchlagsmenge.
Um dieſe Verhältniſſe beſſer überſehen zu können, wurde noch die Niederſchlagsdichtigkeit berechnet, indem die mittlere Nieder⸗ ſchlagshöhe durch die Zahl der Niederſchlagstage geteilt wurde(Reihe 127). Danach iſt die Niederſchlagsdichtigkeit, wie zu erwarten, am größten in den beiden Gewittermonaten Juni und Juli. Am geringſten iſt die Niederſchlagsdichtigkeit im April, der ja auch die geringſte Niederſchlagshöhe hat.
Bei dieſen Auszählungen iſt allerdings die verſchiedene Länge der Monate nicht berückſichtigt. Teilt man die Zahl der Niederſchlags⸗ tage eines Monats durch die Zahl der Monatstage, ſo erhält man die Wahrſcheinlichkeit des Eintretens von Niederſchlag(Vergl. Reihe 122—126). Hiernach iſt im Jahresdurchſchnitt die Wahrſcheinlich⸗ keit des Eintretens von Niederſchlägen größer als die entgegengeſetzte. Ferner iſt die Wahrſcheinlichkeit des Eintretens mäßiger Niederſchläge noch etwas größer als die des Eintretens von leichten. Die Wahr⸗ ſcheinlichkeit des Eintretens von ſtärkeren Niederſchlägen iſt naturgemäß erheblich geringer. Nur im September iſt die Waͤhrſcheinlichkeit des Eintretens von Niederſchlag geringer als die entgegengeſetzte. Am größten iſt die Wahrſcheinlichkeit des Eintretens vom Niederſchlag im Dezember, im März jedoch faſt ebenſo groß. Die Wahrſcheinlichkeit, daß leichte Niederſchläge eintreten, iſt am größten im Februar, am geringſten im September. Die Wahrſcheinlichleit des Eintretens mäßiger Niederſchläge iſt dagegen am größten im Oktober, am geringſten im Juni. Die Wahrſcheinlichkeit des Eintretens ſtarker Niederſchläge iſt am größten im Juli, im Dezember faſt ebenſo groß, am geringſten im April. Und endlich iſt die Wahrſcheinlichkeit des Eintretens ſehr ſtarker Niederſchläge am größten im Juli, im Juni faſt ebenſogroß, am geringſten im Januar, doch im Februar, April und November faſt ebenſo gering.
Eine andere Beleuchtung erhält das Bild der Weilburger Nieder⸗ ſchlagsverhältniſſe noch, wenu wir die Länge der Perioden auszählen, an denen Tag für Tag Niederſchlag fällt. Die mittlere Länge dieſer Niederſchlagsperioden(Reihe 128) beträgt im Jahres⸗ durchſchnitt allerdings nur 3,4 Tage, ſtimmt jedoch mit dem Durch⸗ ſchnitt des Regierungsbezirkes Wiesbaden überein. Die längſten Nieder⸗ ſchlagsperioden bringt uns der Februar, die kürzeſten der Auguſt. Vom Februar bis zum Auguſt nimmt dieſe Länge allmählich ab, von da bis wieder zum Februar im allgemeinen zu, doch zeigt der Oktober noch eine Steigerung gegenüber den Nachbarmonaten.
Die Niederſchläge fallen an durchſchnittlich 26 Tageu des Jahres in Begleitung von Gewittererſcheinungen(Reihe 106). Gewitter treten daher in Weilburg häufiger auf als an den meiſten andren Orten der Provinz. Das Provinzmittel der Gewittertage beträgt nur


